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Online Redaktion, 12.09.2021 09:23

KIRCHBERG/DONAU. Ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach musste Samstagnacht kurz nach Mitternacht nach einem Unfall von der Feuerwehr mit der Bergeschere aus seinem Auto befreit werden. 

Symbolfoto: Wodicka
Symbolfoto: Wodicka

Ein Mann fuhr mit seinen Auto auf der L1519 vom Ortszentrum Kirchberg ob der Donau kommend Richtung Seibersdorf. Bei Straßenkilometer 0,4 kam er aus bisher ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn ab, kollidierte zuerst mit der rechten und dann mit der linken Fahrzeugseite mit einen Baum. Dadurch wurde er am Fahrersitz eingeklemmt.

E-Call setzte Notruf ab

Die Rettungskette setzte das E-Call-System in Gang. Der Lenker konnte von der Feuerwehr mit einer Bergeschere befreit werden, das Notarztteam lieferte den Lenker mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus ein. Der Alkotest verlief positiv - der Führerschein wurde ihm abgenommen.

E-Call ist ein in der EU eingeführtes bordeigenes Notrufsystem basierend auf der europäischen Notrufnummer 112. Für Hersteller, die ein Auto in der EU typisieren lassen wollen, ist das E-Call-System seit 2018 Pflicht.

Durch Drücken des SOS-Knopfs oder wenn bei einem schweren Unfall die im Auto eingebauten Crash-Sensoren Alarm schlagen, wird automatisch ein Signal an die Notrufnummer 112 übermittelt. Eine Einsatzzentrale versucht umgehend, eine Gesprächsverbindung zum Auto aufzubauen, um die Lage abschätzen zu können. Auch GPS-Sensoren zur Positionsbestimmung werden für E-Call verbaut.


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