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Auto überschlug sich in Wohnsiedlung am Scheiblberg: Person aus Wrack befreit

Online Redaktion, 19.06.2026 14:41

ROHRBACH-BERG. Nach einem Verkehrsunfall in einer steilen Wohnsiedlung mussten Einsatzkräfte am Freitag eine eingeschlossene Person aus einem seitlich liegenden Auto retten. Die verletzte Person wurde nach der Erstversorgung ins Klinikum Rohrbach gebracht.

Feuerwehr und Rettungskräfte bei der Bergung einer eingeschlossenen Person aus einem seitlich liegenden Pkw nach einem Überschlag in einer Wohnsiedlung in Scheiblberg (Fotocredit: Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis via fotokerschi)

Die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Arnreit wurden am Freitag um 8.24 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Scheiblberg alarmiert. Laut erster Meldung befand sich ein Auto in Seitenlage, eine Person war darin eingeschlossen.

Der Unfall passierte in einer Wohnsiedlung auf einem steilen Hang. Der Lenker verlor aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über den Wagen, stieß gegen einen Zaun und eine Mauer, überschlug sich über ein abgestelltes Auto und blieb schließlich seitlich in einer Hauseinfahrt liegen. Die verunfallte Person konnte das Fahrzeug danach nicht mehr ohne Hilfe verlassen.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort der Brandschutz sichergestellt und die Rettung vorbereitet. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz, dem Notarzt und der Polizei befreiten die Einsatzkräfte die Person mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug. Anschließend wurde sie mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.

Nach der Rettung reinigten die Feuerwehren die Unfallstelle und banden ausgelaufene Betriebsmittel. Die Feuerwehr Arnreit unterstützte die Arbeiten vor Ort. Danach halfen die Einsatzkräfte auch dem Abschleppdienst beim Aufrichten und Verladen des Unfallwagens. Während des Einsatzes musste zusätzlich eine Ölspur im Bereich der Lagerhauskreuzung beseitigt werden.

Verkehrsteilnehmer hatten die Verunreinigung bemerkt und die im Feuerwehrhaus verbliebene Mannschaft verständigt. Eine Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges rückte aus und band die Ölspur, auch die Polizei unterstützte dabei. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz in Scheiblberg beendet. Der parallel laufende Einsatz bei der Lagerhauskreuzung dauerte etwa 40 Minuten.


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