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HELFENBERG. Nach dem Tod von Karl Danzer, dem Obmann des Kulturvereins Piberstein, herrscht bei vielen Unsicherheit, ob es auf der Burg kulturell überhaupt weitergehen wird. Hermann Eckerstorfer kann beruhigen.

Foto: Kulturverein Piberstein
Foto: Kulturverein Piberstein

„Es geht weiter, weil es weitergehen will“, meint der Künstler, der als gewählter Obmann-Stellvertreter nun bis auf Weiteres die bisherigen Agenden Danzers übernehmen wird. Dennoch will sich der Verein über kurz oder lang auf die Suche nach einem neuen Obmann machen.

Herrichten, organisieren...

Die Mitglieder des Kulturvereins bleiben auch aktiv, was die Erhaltung des Denkmales Burg Piberstein betrifft: „Wir werden heuer im Herbst noch einen Raum herrichten, der durch den Hausschwamm ziemlich ruiniert wurde. Außerdem haben wir auf der Burg eine heimatkundliche Sammlung. Ab dem Frühjahr werden wir daraus alles, was mit Flachsbearbeitung zusammenhängt, in drei Räumen präsentieren. Für die Winterarbeit ist also vorgesorgt“, blickt Hermann Eckerstorfer positiv in die Zukunft.

Dankenswerterweise haben viele Kulturliebhaber dem Verein auch in Zeiten von Corona die Treue gehalten und diesen mit den Mitgliedsbeiträgen, aber auch Spenden unterstützt.

Kabarett und Konzert

Kulturell wird es im September auch wieder vorwärts gehen. Am Samstag, 12. September, um 20 Uhr wird Kabarettist Mario Sacher aus Tragwein auf der Burg gastieren. In seinem sechsten Soloprogramm „Fertig“ analysiert er charmant und schwungvoll die Widersprüchlichkeiten unserer Sprache. (Karten: 07216/6391 oder he.eckerstorfer@eduhi.at, Mund-Nasenschutz mitnehmen).

Ein Konzert ist für 27. September geplant.


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