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HASLACH. Seit mittlerweile 30 Jahren findet immer im Juli der internationale Webermarkt in Haslach statt, der Texilbegeisterte aus nah und fern ins Mühlviertel lockt. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit.

Foto: Christina Leitner
Foto: Christina Leitner

Im ältesten Ortsteil Haslachs, in den verwinkelten Gässchen „auf der Stelzn“ und rund um die alte Textilfabrik „Vonwiller“ herrschte reges Treiben. Über 100 Aussteller boten ihre hochwertigen Produkte dem interessierten Publikum an – es wurde geschaut, gefühlt, probiert, getratscht, gefachsimpelt und viel gekauft! Unter den Ausstellern sind heimische Textilbetriebe sowie jurierte Textilschaffende aus mehreren Ländern, die teilweise in selten gewordenen Techniken besondere Unikate fertigen. Sie tragen wesentlich zum Erhalt der langen Handwerkskultur bei und schätzen in Haslach die besondere Atmosphäre und die Wertschätzung, die ihnen und ihrer Arbeit entgegengebracht wird. Parallel zum Webermarkt fand die Faserzone statt – eine Fachmesse, bei der Garne, Rohmaterial und Zubehör verkauft werden. Der Haslacher Webermarkt ist Teil des dreiwöchigen Sommersymposiums Textile Kultur Haslach. Ein besonderes Angebot gibt es dabei am Haslacher Kirchturm.

Einzigartiges Stick-Projekt

Für das Projekt „Happy Hour – Momente der Verbundenheit“ wurden in Kooperation mit dem Künstler Joachim Eckl auf sieben Ebenen des Haslacher Kirchturms besondere Leinenbahnen installiert, die von allen Besuchern bestickt werden sollten. Die Bahnen sind wie Wände montiert, sodass nur gestickt werden kann, wenn eine Person vor und eine hinter der Wand steht und sich die beiden Gegenüber jeweils die Nadel reichen. Ohne sich gegenseitig zu sehen, entsteht ein Dialog. Infos: www.textile-kultur-haslach.at


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