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ROHRBACH-BERG. Mit seinem Smartphone hat jeder auch ein GPS-Gerät zur Standortbestimmung in der Tasche. Aber wie genau misst dieses eigentlich? Antwort darauf gibt der neue Kontrollpunkt  vor dem Vermessungsamt in Rohrbach-Berg, mit dem die Positionsgenauigkeit ganz einfach überprüft werden kann.

  1 / 7   Gleich nach Enthüllung des Steins mitsamt der Mess-Metallplatte wurden die Smartphones gezückt und Positionen bestimmt, v.l.: BEV-Präsident Wernher Hoffmann, Bernhard Baumüller, Bgm. Andreas Lindorfer, BEV-Leiter Haimo Arnold. Foto: Gahleitner

Es ist der erst vierte derartige Kontrollpunkt in Österreich, der am Freitag direkt vor dem Vermessungsamt in der Haslacher Straße enthüllt wurde. Montiert auf einem alten Staatsgrenzstein befindet sich eine Metallplatte mit QR-Code. Wird dieser mit dem Smartphone eingescannt, dann öffnet sich eine Karte im Browser und der Unterschied zwischen tatsächlicher und angezeigter Position des Handys wird erkennbar. Die Differenz kann nicht einmal einen Meter betragen, aber auch 200 Meter, weiß Wernher Hoffmann, Präsident des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV).

Messgenauigkeit ist entscheidend

„Das Vermessungswesen ist Grundlage vieler Systeme, die den Staat zusammenhalten“, nennt er etwa das Grundbuch oder Katastersystem. „All das hat Raumbezug und die Messgenauigkeit ist entscheidend.“ Das BEV betreibt den Satellitenpositionierungsdienst APOS (Austrian Positioning Service) der zusammen mit vielen, genau bestimmten Vermessungspunkten in ganz Österreich die Grundlage für  die Grundstücks- und Ingenieursvermessung bildet. APOS nutzt mehr Satelliten als ein herkömmliches GPS-System, außerdem werden eigene Bodenstationen des BEV in die Messung miteinbezogen. Damit kann zentimetergenau vermessen werden - und dank dem neuen Kontrollpunkt jetzt auch die eigene Position auf den Zentimeter genau bestimmt werden.


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