Diszipliniert: Bezirk Rohrbach ist in der Corona-Krise gut unterwegs
BEZIRK ROHRBACH. Aktuell sieben Corona-Fälle zählte der Bezirk Rohrbach bis Redaktionsschluss am Montag Mittag. Für Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner liegt es hauptsächlich an der Umsichtigkeit der Rohrbacher, dass der Bezirk recht gut durch die Krise manövriert.

Binnen drei Wochen ist die Zahl der Covid-19-Fälle im Bezirk von 18 (Stand 3. August) auf sieben gesunken, steigt aber aktuell wieder an. Seit dem Wochenende ist aufgrund zweier positiver Fälle unter den Mitarbeitern das McDonalds Restaurant in Rohrbach-Berg geschlossen (zum Beitrag).
„Im Wesentlichen können wir bei jedem einzelnen Fall im Bezirk sagen, wo er herkommt. Derzeit werden die meisten Fälle von woanders in den Bezirk hereingeschleppt. Getestet wurden auch schon viele Reiserückkehrer aus Kroatien“, sagt Wilbirg Mitterlehner und hofft, dass die Situation im Herbst, wenn die Menschen wieder vermehrt auspendeln und arbeiten, ähnlich ruhig bleibt, wie jetzt.
Disziplinierte Rohrbacher
Auch der Schulbetrieb, der Mitte September wieder Fahrt aufnimmt, birgt ein gewisses Risiko-Potenzial. Dort wurde bereits ein vierstufiges Ampel-System für jede Bildungseinrichtung fixiert. Für die Bezirkshauptfrau ist der Schulbetrieb jedoch kein Grund für erhöhte Alarmbereitschaft: „Gerade in den Schulen und Kindergärten war es bei uns auch bisher sehr ruhig, ebenso wie beispielsweise in unseren Altenheimen. Ich denke, die Verantwortlichen beobachten ganz gezielt, sind achtsam, vorsichtig und leisten großartige Arbeit. Generell sind die Rohrbacher sehr diszipliniert und daher können wir uns auf ihre Eigenverantwortung auch verlassen“, freut sie sich und spricht gleichzeitig ein großes Lob an die Bevölkerung aus.
Von der Gesundheits- zur Wirtschaftskrise
Dass die Rohrbacher das Thema Corona durchaus ernst nehmen, zeigt auch die Masken-Disziplin in den Supermärkten. Nur selten sieht man Menschen, die es mit der Mund-Nasen-Bedeckung nicht ganz so genau nehmen. Mitterlehner: „Das ist auch notwendig, dass man es ernst nimmt. Sonst geht es nämlich schnell zu Lasten der Wirtschaft und Betriebe müssen im schlimmsten Fall wieder schließen. Da hängen ja auch Arbeitsplätze daran und das will sicher niemand.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden