Dämmerschoppen-Reihe als Musikproben-Ersatz beim Musikverein Rannariedl
NEUSTIFT. Mit einer Reihe von spontanen Dämmerschoppen hat der Musikverein Rannariedl die Corona-bedingte Probenpause überbrückt. Zum Abschluss dieser Serie ließ man es sich bei der Jausenstation Trautendorfer in Kramesau, direkt an der Donau, gut gehen.

„Wir waren den Sommer über immer in einer anderen Ortschaft zu Gast - spontan, ohne groß etwas auszumachen. Wegen des Coronavirus mussten wir auf den normalen Probebetrieb verzichten, gerade für Blechbläser ist es aber wichtig regelmäßig zu spielen, weil sonst die Lippenmuskulatur abbaut.
Dank dieser Dämmerschoppen-Serie sind wir halbwegs in Form geblieben. Fast noch wichtiger war es aber, uns wieder in der Öffentlichkeit bemerkbar zu machen und die Vereins-Gemeinschaft zu stärken. Schließlich sind seit dem Frühjahr alle unsere Ausrückungen ausgefallen und das Vereinsleben in einem Dämmerschlaf versunken“, berichtet Obmann Franz Rosenberger.
Grenzen zu, Donautourismus tot
Ähnlich ging es der Jausenstation Trautendorfer, wie Gastgeberin Loisi Trautendorfer erzählt: „Mit dem Coronavirus und den geschlossenen Grenzen ist auch der Tourismus entlang des Donauradweges zum Erliegen gekommen. Jetzt erholt sich alles ganz langsam wieder. Wir hoffen auf einen goldenen Herbst, darauf, dass viele Unternehmen bei uns ihre Weihnachtsfeier machen und vor allem hoffen wir, dass das Virus nicht wieder aufflammt.“
Hoffen auf „normalen“ Herbst
Diesen Wünschen schließt sich Arnold Kehrer, Kapellmeister beim Musikverein Rannariedl an: „Wir haben für Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr, unser Jahreskonzert im Gasthaus Wundsam geplant. Sowohl bei den Proben als auch beim Konzert wird es eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen geben.
Ich glaube die gesamte Blasmusik muss schnellstmöglich wieder in die Spur kommen, um Schäden am Vereinswesen zu verhindern und die musikalische Qualität halbwegs halten zu können. In unserem Fall heißt das eben gut aufzupassen und den Empfehlungen des Blasmusikverbandes streng zu folgen, damit wir alle gesund bleiben und unser Jahreskonzert genießen können.“


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