Kekse gegen Reis: Bei Margit Wengler laufen die Backöfen heiß
ST. MARTIN. Einen Mini-Christkindlmarkt zugunsten des Hilfsprojektes für Sri Lanka organisiert Margit Wengler am Samstag bei sich zu Hause in St. Martin. Damit will sie weiter Spenden für die Menschen in Unawatuna sammeln, denn Hilfe dort tut dringend Not.

So viele Kekse haben Margit Wengler und ihre fleißigen Helfer wohl noch nie gebacken. Jedes Packerl Kekse, das sie verkauft, bedeutet ein Sackerl Reis und somit ein paar Mahlzeiten für eine Familie. „Solange es geht, möchten wir alle zwei Wochen die nötige Reisversorgung übernehmen. Denn das ist momentan die wertvollste Hilfe“, schildert die St. Martinerin die Situation in Unawatuna, wo sie und ihr Mann schon seit vielen Jahren helfen. „Durch die Corona-Krise können sich die armen Menschen keinen Reis - ihr Grundnahrungsmittel - mehr leisten.“
Auch mit der diesjährigen Facebook-Sammlung werden deshalb anstatt den Bausteinen Reissäcke zu je zehn Euro verkauft.
Kekse und mehr
Der Erlös vom Mini-Adventmarkt in St. Martin soll aber einem anderen Vorhaben dienen: „Weil die Menschen von der Regierung zwar Gemüse-Samen bekommen haben, um sich selbst ernähren zu können, aber viele kein Wasser in der Nähe haben, werden wir Brunnen bauen“, berichtet Wengler. „So haben unsere treuen Lieferanten und auch die Familien der Arbeiter wieder ein Einkommen.“ Angeboten werden beim Markt am Samstag nicht nur Kekse, Weihnachts-Schaumrollen, Gewürze und Tees, sondern auch kreative Weihnachtsgeschenke.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden