Maikäfer und Junikäfer fliegen wieder

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Den Käferflug sollte man heuer im Auge behalten. (Foto: iaroslav stanchak/Shutterstock.com)
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 04.05.2021 04:39 Uhr

AIGEN-SCHLÄGL/BEZIRK. Heuer ist Flugjahr bei den Mai- und Junikäfern. Ihren Flug sollte man im Auge behalten, um Schäden in den kommenden Jahren einzudämmen.

Besonders heuer ist es wichtig, die Augen offen zu halten, rät das Team des Biokompetenzzentrums Schlägl. Denn sowohl der Maikäfer als auch der Junikäfer werden ihrem Zyklus folgend aus ihren Quartieren im Boden ausschwärmen, um geeignete Eiablage-Plätze zu finden. Der Reproduktions-Zyklus beginnt somit von vorne.

Grünland ist gefährdet

Die Engerlinge der Mai- und Junikäfer führen seit einigen Jahren regelmäßig zu großen Problemen: „Sie schädigen die durch Trockenperioden und unvorhersehbaren Wetterkapriolen ohnehin geschwächten Grünlandbestände und führen in der Landwirtschaft zu einer zusätzlichen Futterknappheit“, weiß man im Biokompetenzzentrum. Maikäfer sind vor allem im nördlichen Teil des Bezirkes zu finden. Sie werden bald zu beobachten sein.

Der Junikäfer verlässt den Boden, wie auch sein Name verraten lässt, erst im Juni. Er ist eher im südlichen Teil des Bezirkes anzutreffen. Im Raum Auberg wurden im April Vorkommen von Junikäfer-Engerlingen verschiedener Populationen gesichtet und bis zu 72 Engerlinge pro Quadratmeter gezählt. Bereits jetzt im Frühjahr können erste Maßnahmen gesetzt werden, um den Reproduktionszyklus zu unterbrechen und so einen Flug des Käfers zu mindern.

Regelmäßig kontrollieren

Das Biokompetenzzentrum empfiehlt, den Käferflug zu beobachten: „Hier sieht man schon eine erste Tendenz, was uns in den Folgejahren erwartet.“ Kontinuierlich sollen außerdem Grünlandbestände auf Befall und Folgeschäden kontrolliert werden und bei Bedarf angepasste Maßnahmen durch mikrobielle oder mechanische Bekämpfung gesetzt werden. „Mit laufenden Beobachtungen und zeitigen Maßnahmen gegen starke Befälle können wir die Schäden in den kommenden Jahren eindämmen.“

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