Photovoltaik-Partnerschaft an der Mittelschule hat sich bewährt

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Schüler der TNMS Lembach mit einem Solarkocher sowie Johannes Großruck (Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald), Josef Habringer (Ökostromgemeinschaft Lembach), Schulleiterin Karin Meixner, Bürgermeisterin Nicole Leitenmüller und Schulwart Erich Trautendorfer (v.l.) (Foto: Gemeinde Lembach)
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 15.05.2021 07:06 Uhr

LEMBACH. Den Tag der Sonne am 3. Mai nutzten die langjährigen Projektpartner der Photovoltaik-Anlagen der TNMS Lembach, um über bisher erzielte Erträge und künftige Chancen für die Sonnenenergie zu reden.

Drei einzelne PV-Anlagen mit insgesamt 61,65 Kilowattpeak Leistung liefern jedes Jahr mehr Energie, als am Ökolog-Schulstandort Lembach verbraucht wird. Bisher konnten so bereits rund 600.000 Kilowattstunden an Sonnenstrom vom Dach gewonnen werden – das reicht für 30 Millionen Laptop-Stunden oder 100 Erdumrundungen im Elektroauto.

Erweiterungsschritte folgten

„Vor 16 Jahren war das Bürgerbeteiligungsprojekt der eigens dafür gegründeten Ökostromgemeinschaft Lembach mit 19,2 kWp die damals größte Photovoltaikanlage auf einem Schuldach. Das war so innovativ, dass sogar österreichweit im Fernsehen darüber berichtet wurde“, erinnert sich Mitinitiator Josef Habringer. Später kamen noch eine kleinere PV-Anlage mit 3 kWp aus dem Programm „PV macht Schule“ sowie eine mit 40 kWp deutlich größere PV-Anlage der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald dazu. Die Finanzierung wurde von insgesamt 25 Lembachern ermöglicht, die sich privat an der Investition beteiligt haben.

Ökostrom hat Zukunft

Passend zum Umwelt- und Technik-Schwerpunkt zeigt die Mittelschule damit auch in der Praxis, wie mit vereinten Kräften der Weg Richtung Ökostrom-Zukunft erfolgreich beschritten werden kann. Zukünftig wird der regional erzeugte Ökostrom eine noch größere Rolle für die Energieversorgung in der Gemeinde spielen, sind die Projektpartner überzeugt.

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