Klinikum Rohrbach rüstet sich für die vierte Corona-Welle
BEZIRK ROHRBACH. Während im Bezirk die Zahl der Corona-Infizierten wieder im Steigen ist, ist die Lage im Klinikum Rohrbach derzeit noch entspannt. Einen merklichen Unterschied zeige der Verlauf der Erkrankung zwischen geimpften und nicht geimpften Personen, klärt die Kollegiale Führung des Klinikums auf.

Mit Redaktionsschluss am Montag lag die Zahl der aktuell Infizierten im Bezirk Rohrbach laut Covid-Dashboard des Landes OÖ bei 135. Die Tendenz geht nach oben, zählte man am Freitag zuvor um 9 Uhr morgens noch lediglich 118 Infizierte.
Gleichzeitig liegt die Impfquote (Erstimpfung) der impfbaren Bevölkerung im Bezirk Rohrbach zwischen 49 Prozent in der Gemeinde Auberg und 72 Prozent in Ulrichsberg (Stand: 6.9.2021, Quelle: Land OÖ).
Im Klinikum Rohrbach werden derzeit nur einige wenige Corona-Patienten auf der Normalstation betreut, keiner auf der Intensivstation. Einen Grund zur Nachlässigkeit bedeutet die noch geringe Zahl der Hospitalisierungen dennoch nicht, ist die Kollegiale Führung des Klinikums überzeugt, denn die Lage könne sich jederzeit schnell ändern.
Deutlicher Unterschied
Aktuell ist im Rohrbacher Krankenhaus hinsichtlich des Alters der Patienten mit Covid-19 eine klare Tendenz in Richtung jüngeres Lebensalter zu beobachten. Dass die Impfung einen positiven Einfluss hat, zeigt der merkliche Unterschied im Krankheitsverlauf: „Dieser ist bei Geimpften milder. Die geimpften positiven Patienten, die eines Krankenhausaufenthaltes bedürfen, haben fast ausnahmslos eine oder mehrere schwere Grunderkrankungen oder sind abwehrgeschwächt. Dies zeigt sich besonders deutlich bei den Patienten, bei denen eine Intensivbehandlung erforderlich wird“, heißt es aus dem Krankenhaus.
Maßnahmen ernst nehmen
Mit angemessenem Verhalten kann aber jeder Einzelne dazu beitragen, die Zahl der Neuansteckungen wieder zu reduzieren. Dass das mit jedem Tag schwerer fällt und eine gewisse Corona-Müdigkeit eingekehrt sei, wisse man auch im Klinikum, dennoch: „Es ist wichtig, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen weiterhin wahr- und die von Corona ausgehenden Bedrohungen nach wie vor ernst zu nehmen. Tragen Sie, wo erforderlich, die Maske, halten Sie Abstand, vermeiden Sie das Händeschütteln oder Umarmen zur Begrüßung und verhalten Sie sich besonnen und risikoangepasst und vor allem: Lassen Sie sich impfen“, appelliert die Kollegiale Führung des Klinikums Rohrbach an die Bevölkerung. „Wegen steigender Infektionszahlen braucht es nach wie vor die Unterstützung aller, indem wir aufeinander Acht geben und das Risiko einer weiteren Ausbreitung minimieren.“
Die Impfung selbst wird von der Mehrheit der Bevölkerung gut vertragen. „Als häufigste Reaktionen nach der Impfung hatten unsere Mitarbeiter – wie bereits aus der Gesamtbevölkerung bekannt – Rötung, Schwellung, Schmerzen und/oder Juckreiz an der Einstichstelle, Fieber, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit oder Müdigkeit.“
Gerüstet für intensivere Zeit
Sollten die Zahlen an Covid-Patienten erneut stark steigen, ist das Klinikum natürlich gerüstet und gut vorbereitet: „Wir halten nach wie vor Betten für die jederzeitige Aufnahme von Covid-19-Patienten bereit. Wir haben exakte hausinterne Stufenpläne sowohl für die Normal- als auch die Intensivstation, um die isolierte Unterbringung von Covid-19-Patienten im Haus zu gewährleisten. Die Kollegiale Führung unseres Klinikums beschließt in Abstimmung mit der Taskforce der oberösterreichischen Krankenhäuser die aktuellen Maßnahmen.“
24. September von 16 bis 18 UhrOrdination Dr. FüsslMarktplatz 17, Aigen-Schlägl


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