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HOFKIRCHEN. Unter dem Motto „Mein Auto hat heute frei“ hat der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg anlässlich der europäischen Mobilitätswoche am Sonntag, 19. September, die Bevölkerung zum Radeln und Wandern zum Labyrinth der Begegnung in Hofkirchen eingeladen. Dort wurde auch der Nachhaltigkeitspreis 2021 an Martin und Marianne Hain aus Hofkirchen verliehen.

 (Foto: Foto Stoebich e.U.)
(Foto: Foto Stoebich e.U.)

Mit diesem Preis werden alljährlich Personen ausgezeichnet, dich sich durch vorbildliches Verhalten und herausragende Leistungen im Umwelt-, Energie- und Nachhaltigkeitsbereich verdient gemacht haben.

Die Familie Hain bewirtschaftet ihren landwirtschaftlichen Betrieb seit 28 Jahren biologisch. Ein wichtiges Element bei der Bewirtschaftung stellt dabei die pfluglose Bodenbearbeitung, der Anbau von Zwischenfrüchten und die Bodenverbesserung durch Düngung mit Kompost, dar. Sie bringen auf ihrem Hof außerdem alternative Kulturen wie Hanf oder Samen zur Ölgewinnung, wie etwa Leinsamen, hervor. Die Ausführung von Bauvorhaben in Holzbauweise und die Isolierung mit Stroh und Flachs zeugt von ihrer nachhaltigen Einstellung in allen Lebensbereichen.

Energie-Pioniere

Aber auch im Energie- und Mobilitätsbereich muss man die Familie als Pioniere bezeichnen. Bereits im Jahr 2003 wurde eine 10 KW/p-Photovoltaikanlage errichtet. 2010 wurde am Hof in eine Stromspeicheranlage investiert um den tagsüber selbst erzeugten Strom in den Abendstunden im Haus und Stall nutzen zu können. Ein Elektroauto sowie ein Elektromoped gehörte ebenfalls schon vor Jahren zum Fuhrpark der Familie. Auf die Frage, was sie zur dieser Lebens- und Betriebsführung anspornt, lautet ihre Antwort: „Weniger ist mehr und das ist immer noch genug. Und wir möchten unseren Kindern und Enkelkindern eine gute Grundlage für ihr Leben hinterlassen.“

Mit der Verleihung des Nachhaltigkeitspreises bedankt sich der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg bei der Familie Hain für das hohe Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch, Natur und Umwelt.


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