Herausforderung Kinderbetreuung wird mit Hilfe der umliegenden Gemeinden gestemmt
NIEDERKAPPEL. Für den Ausbau der Kinderbetreuung macht sich die Gemeinde seit Jahren stark. Und auch wenn nicht alles vor Ort angeboten werden kann, so hat man doch mit Hilfe der umliegenden Gemeinden ein attraktives Angebot für Eltern parat.

„Der Bedarf an Kinderbetreuung verändert sich mit den Jahren. Heute wird viel mehr nach einer externen Betreuung nachgefragt als noch vor zehn Jahren. Das stellt vor allem uns kleinere Gemeinden vor eine große Herausforderung“, erklärt Bürgermeister Josef Wögerbauer. Gemeinsam mit Lembach, Hörbich und Putzleinsdorf wird deshalb nahe der Lembacher Dorfner-Halle gerade an einer eigenen Krabbelstube gearbeitet, die im Frühsommer 2022 in Betrieb gehen soll. Derzeit werden die Kleinen bis drei Jahre noch provisorisch im Lembacher Pfarrheim betreut. Vorerst werden im neuen Heim zwei Gruppen eingerichtet, dieses soll aber Platz für bis zu vier Gruppen bieten.
Kindergarten braucht zeitgemäße Lösung
Zu wenig Platz herrscht momentan auch im Niederkappler Kindergarten. Deshalb ist die zweite Gruppe derzeit in der Schule untergebracht. „Hier muss bald eine zeitgemäße Lösung her. Ob das ein Neubau ist oder eine andere Möglichkeit gefunden wird, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall wollen wir das in naher Zukunft angehen“, so Wögerbauer, der vor allem für die Kleinsten ein großes Herz hat.
Neuer Zaun ist Hingucker
Nicht umsonst hat der Bürgermeister persönlich den neuen Gartenzaun für den Kindergarten getischlert und gemeinsam mit den Bauhof-Mitarbeitern aufgestellt, der mit seinen Tiermotiven zum echten Hingucker geworden ist.
Ortsplatz wird zur Begegnungszone
Ein Dorn im Auge sind den Gemeinde-Verantwortlichen die alten, teilweise desolaten Schaukästen am Ortsplatz, die nicht mehr zeitgemäß sind. Diese sollen nach Möglichkeit gegen digitale Monitore ersetzt werden. „Das hätte den Vorteil, dass man diese dann unter Umständen auch für Veranstaltungen oder andere wichtige Dinge im Gemeindegeschehen nutzen könnte“, erklärt Bürgermeister Josef Wögerbauer. Am Gemeindeplatz bestehen bereits jetzt Niveauunterschiede, die ausgeglichen werden müssen. Dort soll eine Begegnungszone geschaffen werden, die mit Sitzstufen auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.
Präsentationsmöglichkeit für Steinzeit-Funde
Ein Anliegen ist es dem Bürgermeister, auch die örtlichen Funde aus der Steinzeit entsprechend zu präsentieren. Eine Möglichkeit, die nun angedacht wird, ist eine Glasvitrine am Ortsplatz, in der die Funde dann ausgestellt werden können. Die Vitrine könnte aber auch für andere Schaustücke, etwa bei Ausstellungen oder Veranstaltungen, umgestaltet werden. Ressourcen schonen „Wichtig ist mir, zu betonen, dass wir für die Ortsplatz-Neugestaltung aber hauptsächlich mit den Dingen arbeiten werden, die bereits vorhanden sind, und diese adaptieren und modernisieren wollen, um möglichst sinnvoll mit den vorhandenen Ressourcen und Geldern umzugehen.
Apropos Neugestaltung: Auch am Niederkappler Friedhof wird es bald Neuerungen geben. Dort wird nun ein eigener Bereich für Urnenbestattungen eingerichtet.


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