Herzkinder sammeln im kokon neue Kräfte
ROHRBACH-BERG. Eine besonders enge Zusammenarbeit gibt es im Kinderrehazentrum kokon in Rohrbach-Berg mit dem Verein Herzkinder, der Kindern mit angeborenen Herzfehlern sowie deren Eltern begleitend zur Seite steht.

„Als Betroffene wissen wir, welche Sorgen und Nöte Eltern von herzkranken Kindern und Jugendlichen haben“, sagt Michaela Altendorfer. Die Präsidentin und Geschäftsführerin von Herzkinder Österreich steht persönlich einmal im Monat im „kokon“ für Elterngesprächsrunden zur Verfügung: „Es ist mir einfach wichtig, meine persönlichen Erfahrungen weitergeben zu können.“
Mit 77 Betten ist das „kokon“ eines der größten Reha-Zentren für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Österreich.
Volles Programm
Der Verein Herzkinder Österreich unterstützt das „kokon“, indem er die Kosten der Sozialpädagogin Margit Paster sowie der Elementarpädagogin Simone Schuster übernimmt. Die beiden organisieren für unbegleitete Jugendliche täglich – auch am Wochenende – ein Programm. Sind Geschwisterkinder im Kindergartenalter mit, gibt es für die Mädchen und Buben im eigens dafür eingerichteten Kindergarten eine altersgerechte Betreuung.
Umfangreiche Therapie
Kinder, die für eine Herz-Reha im „kokon“ einchecken, bleiben meist drei Wochen in Rohrbach-Berg. Eine Leistungsdiagnostik ermöglicht dem Team eine exakte Dosierung der Trainingsintensität. Zum Reha-Aufenthalt schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher gehören unter anderem Thoraxmobilisierung und Atemtherapie, Kraft- und Ausdauertraining sowie robotikunterstützte Therapien zum Verbessern von Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Gleichgewicht und Konzentrationsfähigkeit. Darüber hinaus gibt es täglich Unterricht in der Heilstättenschule, damit die Kinder und Jugendlichen den Anschluss in der Schule nicht verlieren.


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