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BEZIRK ROHRBACH. Die Union Höherer Schüler hat einige Forderungen aufgestellt, um ein Schulsystem zu gewährleisten, in dem auch in Corona-Zeiten niemand benachteiligt und zurückgelassen wird.

Obfrau Nadine Luger und Geschäftsführerin Anna Krenn von der UHS Rohrbach (Foto: UHS)
Obfrau Nadine Luger und Geschäftsführerin Anna Krenn von der UHS Rohrbach (Foto: UHS)

Darunter fällt in erster Linie eine angepasste Matura. „Die diesjährigen Maturaklassen kämpfen seit zwei Jahren mit Phasen des Distance-Learnings, unterschiedlichen Lernplattformen, abweichenden Unterrichts- und Benotungsprinzipien, einem ausfallenden Präsenzunterricht, Quarantäne, psychischen Belastungen und vielen weiteren besorgniserregenden Auswirkungen. Deshalb sehen wir es als notwendigen Schritt an, auch im heurigen Jahr für faire Anpassungen in Form einer Möglichkeit zum freiwilligen Antritt bei der mündlichen Matura zu sorgen. Es braucht jetzt frühzeitige Planungssicherheit für die Schüler in Abschlussklassen. Außerdem müssen Ersatztermine bei Quarantäne oder Krankheit gewährleistet sein und die Prüfungszeit um eine Stunde verlängert werden“, betont die Obfrau der UHS-Ortsgruppe Rohrbach, Nadine Luger.

Für die UHS ist ebenso klar, dass es vor den Abschlussprüfungen das Angebot von freiwilligen Intensivvorbereitungskursen geben muss. Die UHS-Forderungen betreffen zudem sichere Schulen durch Testungen und Impfmöglichkeiten direkt im Schulhaus, aber auch die Einführung des Schulfachs Demokratiebildung. Denn es brauche bereits in der Schule Aufklärung zu Fake News und die Förderung des kritischen Denkens.


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