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ALTENFELDEN. Erweiterungsarbeiten laufen derzeit beim Hort Altenfelden. Bis Herbst entstehen zwei zusätzliche Gruppenräume.

  1 / 2   Um zwei zusätzliche Räume wächst der Hort Altenfelden an. Die Erweiterung erfolgt in Containerbauweise. (Foto: Gahleitner)

Weil ab dem neuen Schuljahr im Herbst jeder Volksschuljahrgang zweiklassig geführt wird, braucht die Schule auch jene Klassenzimmer, in denen bislang der Hort eine Bleibe gefunden hat. Deshalb wird eine Erweiterung notwendig. „Wir schaffen vorerst mittels Container Platz für zwei Gruppen mit 14 bzw. 23 Kindern“, informiert Bürgermeister Klaus Gattringer. Nach zwei Jahren soll dann die Lage evaluiert und weitere Schritte überlegt werden.

Die Containerbauweise ist auch der Teuerung geschuldet, da diese um einiges billiger als eine herkömmliche Bauweise ist. Außerdem kann der Zubau zum Großteil von den Gemeindearbeitern realisiert werden.

Optimal für die Kinder

Bürgermeister Gattringer gibt dem Hort den Vorzug gegenüber einer Ganztagsschule – auch wenn diese günstiger wäre. „Gerade für unsere Kinder mit Beeinträchtigung und speziellem Betreuungsbedarf wäre eine Ganztagsschule nicht optimal. Aus Qualitätsgründen ist der Hort sicher die bessere Lösung“, ist er überzeugt.

Einigkeit über gemeinsamen Kindergarten

Neues gibt es auch in puncto Kindergarten: Hier setzt man beim notwendigen Neubau auf die Kooperation mit der Nachbargemeinde Neufelden. Beide Gemeinden sind sich einig, dass beim Altenfeldner Fußballplatz auf Neufeldner Gebiet der beste Standort dafür wäre. „Jetzt geht es um die Umwidmung des Grünlands. Auch wenn es Einsprüche vom Naturschutz gibt, sollte doch das öffentliche Interesse überwiegen“, meint Gattringer. Er hofft auf eine Erledigung noch in diesem Jahr.

Sobald die Widmung vorliegt, geht die Planung los. „Die Finanzierung steht bereits“, verkündet der Altenfeldner Ortschef, zwei Drittel der Kosten werden bei diesem gemeindeübergreifenden Projekt vom Land OÖ übernommen.

Ausreichend Platz

Der neue Kindergarten soll Platz für sechs Gruppen bieten sowie auch der Krabbelgruppe ein Zuhause geben. Diese ist derzeit in der Fichtenstraße zu finden.

Soziales Leben funktioniert

Bürgermeister Klaus Gattringer verweist auch auf die vielen aktiven Vereine und die Ehrenamtlichen, die das soziale Leben in der Gemeinde am Laufen halten. Als Vorzeigebeispiel nennt er die Fahrer und Fahrerinnen von Essen auf Rädern, die jedes Jahr 6.000 warme Mahlzeiten zu den Leuten bringen.


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