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ST. MARTIN. Weltmeister aus St. Martin, Vizeweltmeister aus Hinterschiffl, ein vierter Platz für die Jugend St. Martin und die Julbacher Mädels krönten sich zur besten Damengruppe Österreichs: Beeindruckend schaut die Bilanz nach der Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Slowenien aus.

 (Foto: Gahleitner)
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Kein Wunder also, dass die heimkehrenden WM-Starter am Sonntag mit großem Jubel und Tamtam am St. Martiner Marktplatz empfangen wurden. „Unsere Feuerwehren haben Österreich großartig repräsentiert“, lobte Landes- und Bundesfeuerwehrkommandant Robert Mayer. Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte, dass nicht das Ergebnis zählt, sondern wie man zu diesen Leistungen kommt. „Ihr alle seid die besten Feuerwehrleute der Welt.“ Solche Erfolge würden zudem Sicherheit geben und zeigen, dass man sich auf die Feuerwehr immer verlassen kann.

Wie kommt man nun zu diesen Erfolgen? St. Martins Kommandant Markus Gierlinger, dessen Mannen sich nach 2017 erneut zum Weltmeister kürten, sieht den Erfolg in der guten Jugendarbeit: „Alle Weltmeister von heute kommen aus der eigenen Jugend.“ Und natürlich stecke hartes, intensives Training dahinter. Das aber durchaus Spaß macht, wie einer der Jungfeuerwehrmänner verriet: „Es ist eine Gaudi, mit den Freunden zu rennen“, meinte er.

Ergebnisse

Bei der Weltmeisterschaft in Celje waren 200 Gruppen aus 20 Nationen am Start. Die Jugendgruppe aus St. Martin erkämpfte sich den vierten Platz – nur 0,55 Punkte hinter den Drittplatzierten aus Waldneukirchen. Beim Löschangriff zeigten sie mit 38,90 Sekunden und beim Staffellauf mit 64,05 Sekunden hervorragende Zeiten auf der Wettkampfbühne.

Bei den Aktiven war es ein Duell zwischen Hinterschiffl und St. Martin. Mit 29,23 Sekunden bei einem fehlerfreien Lauf legten die Kameraden aus Hinterschiffl die schnellste Zeit aller teilnehmenden WM-Gruppen beim Löschangriff vor. Die FF St. Martin konnte mit einem fehlerfreien Lauf beim Löschangriff und mit einer Top-Zeit von 51,2 Sekunden beim Staffellauf nochmal alle Reserven ausspielen und sich den Weltmeister-Titel sichern. Mit nur einem Punkt Unterschied wurde die FF Hinterschiffl Vize-Weltmeister.

Die Julbacher Damen haben „tapfer gekämpft, mit Nervenflattern“, wie Bezirkskommandant Josef Bröderbauer sagte. Mit einer Zeit von 39,54 Sekunden und leider fünf Fehlerpunkten reihten sie sich auf den siebten Platz ein. Sie gingen aber als beste Damengruppe Österreichs vom Platz.


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