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ALTENFELDEN. Mit dem kabinett wurde nicht nur ein integrativer Verkaufsladen mitsamt Postpartner in Altenfelden eröffnet, sondern ein weiterer Schritt Richtung integrativer Beschäftigung gesetzt.

Das ganze Team hat mit vielen Festgästen das kabinett feierlich eröffnet. (Foto: Gahleitner)
  1 / 6   Das ganze Team hat mit vielen Festgästen das kabinett feierlich eröffnet. (Foto: Gahleitner)

„Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht, wie wir unseren betreuten Mitarbeitenden möglichst viel Kontakt zu anderen Personen ermöglichen. Daraus hat sich das kabinett entwickelt“, erzählte Katharina Weigl, Leiterin der Altenfeldner Werkstätten, bei der Eröffnungsfeier von den Anfängen. Für sie ist das kabinett ein Meilenstein: „Wir können eigene Produkte vermarkten und für integrative Beschäftigung nutzen.“ Vier Mitarbeiterinnen und etwa zehn betreute Beschäftigte füllen das kabinett mit Leben.

Hier werden nicht nur Postangelegenheiten erledigt, Kunden finden in dem kleinen Verkaufsladen auch ein buntes, kreatives Angebot an Tonprodukten, Rucksäcken und Taschen, Vogelhäusern, Teppichen bis hin zu Produkten der eigenen kabinett-Werkgruppe - alles liebevoll hergestellt von den beeinträchtigten Mitarbeitenden. Daneben werden Verwerk-Sachen und Produkte von externen Anbietern aus der Region verkauft.

40 Jahre Altenfeldner Werkstätten

Zugleich mit der Eröffnung wurde auch das 40-jährige Bestehen der Altenfeldner Werkstätten gefeiert. Arcus-Geschäftsführer Werner Gahleitner lobte das Bemühen der Pioniere, die sich für die Sozialeinrichtung eingesetzt haben. „Heute sind die Altenfeldner Werkstätten die größte Einrichtung innerhalb der Arcus Gruppe. Gestartet wurde vor 40 Jahren mit 13 betreuten Personen. Aktuell finden 76 Menschen mit Beeinträchtigungen einen wertvollen und sinnvollen Arbeits- und Betreuungsplatz.“

„Die Einmaligkeit jedes Menschen sehen“: Dieser Leitsatz steht von Anfang an im Mittelpunkt der Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigungen. In den Altenfeldner Werkstätten werden mit diversen Arbeits- und Werkgruppen, Förderbereichen und Zusatzangeboten ihre Stärken gefördert und ihre Individualität gesehen.


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