Abenteurer aus Arnreit ist auf Rollen für den Frieden unterwegs
ARNREIT. Ein Zeichen für den Frieden will der Arnreiter Otto Eder setzen und hat sich dafür rollend auf den Weg nach Portugal gemacht.

Am Ostermontag ist der Abenteurer von seinem Zuhause in Arnreit aufgebrochen. Allein, nur mit Rucksack und Hängematte im Gepäck und Floigs, also extrem leichten Cross-Skates, an den Füßen. Sein Pilgerziel ist Fátima in Portugal. „Man muss schon ziemlich verrückt sein, dass man freiwillig die Komfortzone für rund 30 Tage verlässt und sich so einer Extrembelastung und auch Risiko aussetzt“, meint Otto Eder, der damit eine Botschaft transportieren will: „Die aktuelle Lage macht uns ohnmächtig. Mit diesem Abenteuer möchte ich meine Vision, die utopisch sein mag, aufzeigen: dass irgendwann anstatt Panzern und Waffen nur mehr Cross-Skates und andere Sportgeräte produziert werden und sich dann die Menschen nicht mehr länger gegenseitig zu Leichen verwandeln, sondern zu vitalen, kreativen, glücklichen, gesunden Menschen mit Visionen.“
Gleichzeitig will er mit diesem Abenteuer über knapp 3.000 Kilometer und gut 20.000 Höhenmeter auch die selbst gebauten Floigs testen. Langstreckenerfahrung hat der Arnreiter bereits gesammelt. Die bislang längste Strecke waren 1.700 Kilometer in 18 Tagen bis Lourdes, damals noch auf Skikes.


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