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BEZIRK ROHRBACH. Wer in der Nacht von 23. auf 24. April den nächtlichen Himmel beobachtete, konnte auch über dem Bezirk Rohrbach mystische Polarlichter entdecken. Siegi Ganser aus Kasten bei St. Peter, Mitglied der Astrofreunde Oberes Mühlviertel, fing sie mit der Kamera ein und beschriebt sie so:

 (Foto: Siegi Ganser)
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„Grün, gelb, rot, violett – die spektakulären Nordlichter ziehen jeden Betrachter in ihren Bann. Nicht umsonst reisen unzählige Menschen alljährlich nach Norwegen oder Island, um möglichst einmal im Leben den Himmel farbenfroh leuchten zu sehen. Doch wie genau entstehen die bunten Lichterscheinungen am Himmel und wo kann man sie am besten beobachten? 

Die Leuchterscheinungen entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds entlang der Magnetfeldlinien in die Erdatmosphäre eindringen und dort mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen zusammenstoßen. Dadurch werden diese ionisiert, also geladen. Kurz darauf wird dieser Prozess rückgängig gemacht und dabei die überschüssige Energie als Licht ausgesandt. In welcher Farbe der Himmel leuchtet, ist davon abhängig, ob hauptsächlich Sauerstoffatome (grün und rot) oder Stickstoffatome (blau und violett) angeregt werden; und dies wiederum hängt von der Höhe ab.

 Da zurzeit unsere Sonne sehr aktiv ist, dürfen wir uns vielleicht schon bald auf das nächste Polarlicht freuen.“

Übrigens: Das letzte solche Ereignis war 2015 in unseren Breiten zu beobachten.


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