Globale Umweltkrise ist auch eine Gesundheitskrise
SARLEINSBACH. Zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und den leisen Epidemien chronischer Krankheiten besteht ein unmittelbarer Zusammenhang. Darüber spricht der Sachbuchpreisträger Martin Grassberger am 22. Juni in Sarleinsbach.

Der Mediziner und Anthropologe mit Diplomen in Umweltmedizin und Ernährungsmedizin sowie Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter stellt sein 2019 erschienenes Buch „Das leise Sterben“ vor. Darin schreibt der Wissenschaftler von den zunehmenden chronischen Krankheiten in allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten, die mit Umweltverschmutzung, Bodenverarmung und Abnahme der Biodiversität einhergehen. Grassberger nennt aber auch mögliche Auswege aus der gegenwärtigen globalen Gesundheits- und Umweltkrise. „Das leise Sterben“ wurde in Österreich zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2020 in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik gekürt.
Vortrag in Sarleinsbach
Am 22. Juni kommt der Autor auf Einladung des Fachteams Schöpfungsverantwortung, gemeinsam mit der Bioschule Schlägl, dem Verein Lebensraum Donau Ameisberg, dem Katholischen Bildungswerk, dem Umweltausschuss und der Gesunden Gemeinde, für einen Vortrag nach Sarleinsbach.


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