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NIEDERKAPPEL/VILLACH. Nach einem Fahrradunfall in Kärnten hat ein Team der Ortsstelle Lembach ein Rot Kreuz-Mitglied nach Hause geholt.

Tanja Prokesch vom Roten Kreuz und Monika Kehrer bei der Ankunft in Rohrbach (Foto: Rotes Kreuz)
Tanja Prokesch vom Roten Kreuz und Monika Kehrer bei der Ankunft in Rohrbach (Foto: Rotes Kreuz)

Monika Kehrer wurde nach einem Sturz mit dem Fahrrad auf der Unfallstation des Krankenhauses Villach behandelt. Da ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig war, wünschte sich die Niederkapplerin, ins heimatliche Krankenhaus in Rohrbach verlegt zu werden. „Wenn die Ärzte den Patienten für transportfähig erklären ist das kein Problem, allerdings wird diese Leistung von der Krankenkasse nicht übernommen. Bei Unfallversicherungen ist die Leistung oft inkludiert, in diesem Fall wurden die Kosten über die Rot Kreuz-Mitgliedschaft von Frau Kehrer abgerechnet – und zwar zu 100 Prozent“, berichtet Dieter Fuchs, der beim Roten Kreuz in Rohrbach für die Mitgliedschaften zuständig ist.

Stefan Wilhelm, der Dienstführende der Ortsstelle Lembach, klärte die Rahmenbedingungen für den Transport und führte ihn dann selbst durch. „Monika hat sich richtig gefreut, als sie uns in Villach gesehen hat“, sagt der Lembacher. Monika Kehrer selbst war dankbar für diesen Einsatz: „Auf das Rote Kreuz kann man sich verlassen“, meinte sie, als sie in Rohrbach angekommen war.

Die Mitgliederaktion im Bezirk Rohrbach, die seit April gelaufen ist, ist mittlerweile beendet, aber Informationen zur Mitgliedschaft gibt es auf der Homepage, in jeder Rot-Kreuz-Ortsstelle oder unter ro-office@o.roteskreuz.at.

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