Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria Trost wird restauriert
ROHRBACH-BERG. Der Zahn der Zeit nagt an den Kreuzweg-Stationen auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Maria Trost. Vor einigen Jahrzehnten errichtet, haben die Bilder unter der Witterung gelitten, weshalb man sich jetzt um die Restaurierung annimmt.
Josef Kaineder, Initiator dieser Sanierung und Organist „am Berg“ weiß, dass sich viele Rohrbach-Berger, aber auch Wallfahrer, schon darauf freuen, wenn die Bilder in neuem Glanz erstrahlen. Für ihn ist diese Restaurierung auch ein Zeichen, dass Glaube und Kirche in unserer Pfarre in der Bevölkerung verankert sind. „Besonders schön ist es zu sehen und zu erleben, wenn Kinder mit ihren Eltern bei den Stationen stehen und über die Bilder sprechen“, ergänzt er.
Wiederaufstellung im Herbst
Gemalt wurden die Bilder vom Künstler Josef Keinberger. Die nunmehrige Restaurierung wird von Stephanie Stolzlechner vorgenommen, die einzelnen Kreuzweg-Stationen werden vom Schmied zu Kirchbach, der Firma Kübelböck restauriert.
Vorgesehen ist, dass der Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria Trost rundumerneuert im Spätsommer, spätestens im Herbst wieder aufgestellt wird. Ein Dank gebührt dabei auch den Mitarbeitern vom Bauhof der Gemeinde Rohrbach-Berg, die kostengünstige Vorschläge zur Sanierung der schadhaften Steinsäulen hatten, und den Ab- und Antransport organisieren.
Trostspender
Für Pfarrer Alfred ist die Restaurierung des Kreuzweges sehr wichtig: „Die Bilder des Kreuzwegs haben schon vielen Menschen Trost gespendet und wir wollen dieses lebendige Zeichen des Glaubens auch für unsere Enkelkinder erhalten.“ Anlässlich der Erneuerung wird es auch eine Andacht geben.
Wer einen Beitrag zur Restaurierung leisten möchte, kann sich in der Pfarrkanzlei melden. Ebenso sollen sich jene melden, die handwerklich begabt sind und Interesse an der Renovierung anderer Kleindenkmäler in der Gemeinde haben.
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