Mühlviertler Kulturpreis verliehen: Künstlerisches Schaffen muss man feiern
ST. MARTIN. Hochkarätigen Kulturgenuss aus der unmittelbaren Umgebung konnte man am Samstagabend am St. Martiner Marktplatz erleben. Hier wurde nämlich erstmals der Mühlviertler Kulturpreis vergeben.

Der Verein Innovatives St. Martin wollte mit dem Preis den Kunstschaffenden aus der Region eine Bühne bieten, sie motivieren und fördern und generell das künstlerische Schaffen sichtbar machen. Knapp 50 Bewerbungen wurden eingereicht, die fachkundige Jury hatte also keine leichte Aufgabe. Bei den Musikern holte die Band „Pratze“ einen Preis, die mit deutschem Rap und „guter, fetter Musik“ zuvor die Juroren, dann auch das Publikum beeindruckte. Mit dem Preisgeld haben die sieben jungen Musiker ein Musikvideo finanziert.
Nach den eher experimentellen Klängen der rotgewandeten Truppe, ließen die Blech Brass Brothers – in kleiner Formation als Quartett mit Schlagzeuger – ihre kreativen Arrangements und Eigenkompositionen hören. Ihnen überreichte Bürgermeister Manfred Lanzersdorfer ebenfalls einen Kulturpreis im Bereich Musik.
Bei den Bildenden Künsten gewannen Anne-Bé Talirz aus Schwarzenberg und die junge Niederwaldkirchnerin Anne Schinko. Eine Auswahl ihrer Werke gab es im Marktplatzgebäude zu sehen. Die Ausstellung ist auch noch beim Dämmerschoppen am Samstag (22. Juli, 18 Uhr) geöffnet.
Nachahmer erwünscht
Für Ideengeber, Voi-Obmann Günter Huemer soll die Initiative in St. Martin eine „Initialzündung für andere Gemeinden sein, auch einen Kulturpreis zu vergeben.“ Denn das Potenzial sei unglaublich, meinte er ob der Qualität der Einreichungen.


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