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BEZIRK ROHRBACH. 1 Million gefahrene Kilometer bei gut 31.000 Ausfahrten, 166.000 freiwillig geleistete Stunden allein im Rettungsdienst und ein Rekord-Zuwachs beim Jugendrotkreuz: Das Rote Kreuz hat eine beeindruckende Jahresbilanz vorgelegt.

Der Rotkreuz-Gedanke wird schon an Kinder weitergegeben, mittlerweile gibt es an allen zehn Ortsstellen eine Jugendrotkreuz-Gruppe. (Foto: Rotes Kreuz)

Mit fast 1.400 Mitarbeitenden hat das Rote Kreuz im Bezirk Rohrbach einen neuen Personal-Höchststand erreicht. 1.250 davon sind freiwillig aktiv. Sie leisteten 166.356 Stunden; dazu kommen 64.338 Stunden der beruflichen Mitarbeitenden und 62.514 Zivildiener-Stunden. „Auch wenn das Jahr 2023 nach der Pandemie wieder ein normales Jahr war, wäre es falsch, die Leistung, die hinter den Zahlen steckt, als normal einzustufen. Es ist Großartiges, was unsere freiwilligen und beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Zivildiener leisten“, betonen RK-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner und Bezirksrettungskommandant Johannes Raab.

Mit drei Rettungssanitäter-Ausbildungen wird auch heuer für Nachwuchs im Rettungsdienst gesorgt. Der Frühjahrskurs startet bereits am 13. März – alle Infos dazu gibt es auf den Ortsstellen oder auf der Homepage www.roteskreuz.at.

Jugendrotkreuz boomt

An Nachwuchs mangelt es jedenfalls beim Jugendrotkreuz nicht: Der Neustart einiger Jugendgruppen löste einen Ansturm auf den Ortsstellen aus, rekordverdächtige 243 Kinder sind hier aktiv. Vor 20 Jahren wurde die 100er-Marke überschritten. Mittlerweile gibt es an allen zehn Ortsstellen eine JRK-Gruppe.

Noch eine beeindruckende Zahl: Freiwillige haben im Vorjahr knapp 40.000 Essen auf Rädern-Portionen an 160 Klienten ausgeliefert und dafür 7.000 Stunden geleistet.  


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