Mittelschule Lembach ist die erste Fairtrade-Schule des Mühlviertels
LEMBACH. Der besondere Einsatz für einen gerechten Welthandel an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Mittelschule Lembach wurde mit der Zertifizierung als „Fairtrade-Schule“ belohnt.

Die Lembacher Schule, die bereits Umweltzeichenschule ist, ist somit erste Fairtrade-Schule des Mühlviertels und die elfte in Oberösterreich. Die Schüler beschäftigen sich im Unterricht mit fairem Handel und lernen, dass jeder Kauf eines Fairtrade-Produktes die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern in armen Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien verbessert. Monatlich gibt es außerdem Verkaufsaktionen von fair gehandelten Produkten, wie Bananen oder Schokoriegeln.
„Wir sind stolz darauf, einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten“, sagt die Leiterin des Fairtrade-Schulteams, Christa Leitenbauer. Sie sieht die Zertifizierung als Anerkennung und Auftrag zugleich, sich weiterhin für eine gerechtere Wirtschaft und einen nachhaltigen Konsum- und Lebensstil einzusetzen. Felix Aichbauer, Klassensprecher der 2b und fleißiger Verkäufer bei Fairtrade-Veranstaltungen, ergänzt: „Es wäre super, wenn es bald weitere Fairtrade-Schulen im Mühlviertel geben würde.“
Bemühungen sichtbar machen
Um die Bemühungen auch nach außen zu tragen, nahmen Schüler und Lehrkräfte der TNMS Lembach beim Fairtrade-Fest des Lebensraums Donau-Ameisberg teil. Dort verkauften sie Fairtrade-Produkte, gingen bei der fairen Modenschau mit und präsentierten eine Tanz- und Akrobatik-Show.


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