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KLEINZELL. Ganz nach Plan laufen die Arbeiten für das Projekt „Wohnen mit Service“ im Kleinzeller Ortszentrum. Im Frühjahr 2025 sollen die ersten Bewohner ins adaptierte Wiedersteinhaus einziehen.

  1 / 2   Bürgermeister Klaus Falkinger bei einem Lokalaugenschein auf der Baustelle. Die Arbeiten laufen planmäßig, im Frühjahr 2025 sollen die Bewohner einziehen. (Foto: Gahleitner)

Acht Wohnungen, in denen ältere Gemeindebürger selbstständig und trotzdem in Gemeinschaft leben können, entstehen im Haus Wiederstein. Dazu kommen im Erdgeschoß gemeinschaftlich nutzbare Räumlichkeiten, ein Gemeinschaftsgarten sowie ein Hobbyraum. Ebenso entstehen Büro- und Ordinationsräumlichkeiten, die vermietet werden. Hier sind noch freie Flächen zwischen 50 und 150 m2 verfügbar, informiert Bürgermeister Klaus Falkinger. Er freut sich über das Projekt, das ganz nach Plan Formen annimmt: „Das Haus Wiederstein wird für den Ort eine Bereicherung und ist ein weiterer Schritt zur Ortskernbelebung. Das ist auch unser Schwerpunkt in der Gemeindearbeit“, sagt Falkinger.

Ehrenamtliche aktiv

Begleitet werden die Bewohnenden vom Verein Wohnen mit Service. Das ehrenamtlich aktive Team rund um Obmann Toni Hochenburger gibt Hilfestellung im Alltagsleben, übernimmt die Koordination und organisiert gemeinsame Aktivitäten. „Der Verein ist auch Anlaufstelle für alle Senioren in Kleinzell“, berichtet der Ortschef.

Volksschule wird erweitert

Während für die älteren Gemeindebürger schon gebaut wird, wird für Jüngsten erst geplant. „Eine Volksschul-Erweiterung um 240 Quadratmeter steht im Raum“, kündigt Klaus Falkinger an. 2025 soll die Planung und Ausschreibung abgeschlossen sein, die Fertigstellung des Schulumbaus wird für 2027 anvisiert.

Bürgerbeteiligungsprozess

Um Menschen, Häuser und Baukultur drehte sich der Bürgerbeteiligungsprozess, der im Frühjahr gestartet und jetzt abgeschlossen wurde. Dabei wurde über alternative Wohnformen diskutiert, nach baukulturellen Highlights der Gemeinde gesucht, es gab einen Filmabend, Workshops und gemeinsam nahm man beim Architekturfrühling Haslach und am Zukunftstag der Leaderregion Donau-Böhmerwald teil. Bürgermeister Falkinger freut sich über die rege Beteiligung. „Jetzt wird ein Masterplan für die künftige Entwicklung von Kleinzell ausgearbeitet und ein Katalog mit Projekten erstellt, die in den nächsten zehn, 15 Jahren umgesetzt werden.“


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