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BEZIRK ROHRBACH. Neben Franz Hinterleitner und Fritz Bertlwieser ist nun ein Dritter aus dem Bezirk Rohrbach Stammender in die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste berufen worden.

Franz Hinterleitner (l.) und Fritz Bertlwieser nahmen an der Jahrestagung der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste teil. (Foto: privat)

Seit deren jüngster Jahrestagung in München ist Stefan Dunzendorfer, gebürtig aus Rohrbach-Berg, nun Ordentliches Mitglied der Akademie. Er ist Universitätsprofessor für Innere Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und leitender Oberarzt der Kardiologischen Intensivstation der Universitätsklinik. Seine Mutter Marianne Dunzendorfer stammt aus Rathschlag im Böhmerwald. Dunzendorfer wird nächsten Herbst erstmals vom Akademie-Präsidenten zur Tagung in München eingeladen und erhält dort das Berufungsdekret. Mit Hinterleitner, Bertlwieser und Dunzendorfer hat die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, Naturwissenschaftliche Klasse, nun drei Mitglieder aus dem Bezirk Rohrbach. Alle drei sind Absolventen des BRG Rohrbach. Der aus Altenfelden stammende Franz Hinterleitner ist Professor am Institut für Theoretische Physik und Astrophysik an der Uni Brünn. Fritz Bertlwieser aus St. Oswald war Professor an der HAK Rohrbach sowie an der Pädagogischen Hochschule Linz.

Das Mühlviertel im Fokus

Bei der Jahrestagung wurde auch Band 43 der „Schriften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste“ vorgestellt, den die Naturwissenschaftliche Klasse gestaltete. In diesem Band veröffentlichte Fritz Bertlwieser seinen Beitrag: „Mühlviertel: Vom Passivraum zur Vorzeigeregion. In-Wert-Setzung einer einst rückständigen, peripheren Grenzregion“.


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