Dekanat Altenfelden ist in die Vorbereitung für die Pfarrstrukturreform gestartet
ALTENFELDEN. Die zehn Gemeinden des Dekanats Altenfelden starteten beim Wildparkwirt in den zweijährigen Umstellungsprozess, an dessen Ende die neue gemeinsame Pfarre steht.
Zum Dekanat Altenfelden gehören die Pfarren Altenfelden, Herzogsdorf, Kirchberg, Kleinzell, Lacken, Neufelden, Niederwaldkirchen, Obermühl, St. Martin und St. Peter. Über die Pfarren hinaus gibt es noch das Bezirksaltenheim Kleinzell als pastoralen Ort.
Zur Startveranstaltung waren mehr als 120 Vertreter aus den zehn Pfarren und dem Bezirksaltenheim Kleinzell gekommen, um sich über den Prozess der Pfarrwerdung zu informieren und erste Schritte zum neuen Miteinander zu setzen. Auch etliche Bürgermeister nahmen an der Veranstaltung teil. Sie war geprägt von viel Interesse, regem Austausch und einem guten Miteinander. Die Mitglieder des Kernteams, die Prozessbegleiter Sabine Weißengruber und Josef Ohrhallinger und der inhaltliche Begleiter Franz Pamminger stellten sich vor. Dechant Rupert Granegger informierte über nächste Schritte, die das Kernteam bereits plant, etwa die Suche nach den Räumlichkeiten für das Pfarrbüro. Bei einer Diskussion in Tischrunden wurden Fragen und Unklarheiten, aber auch Positives zum bevorstehenden Prozess diskutiert. Thematisiert wurde unter anderem die Sorge, wie es gelingen kann, Mitglieder für die Seelsorgeteams zu finden, die künftig in den Pfarrteilgemeinden Mitverantwortung in der Leitung übernehmen. Positiv gesehen wurde die künftige Vernetzung und Zusammenarbeit über Pfarrgemeindegrenzen hinaus, etwa bei der Firm- oder bei der Erstkommunionvorbereitung. Ein wichtiges Anliegen, das ebenfalls genannt wurde: Durch die Strukturveränderung darf nicht auf das Wesentliche vergessen werden, nämlich auf die Glaubensinhalte.
Positive Stimmung spürbar
Dekanatsassistentin Veronika Pernsteiner, die im Dekanat den Prozess koordiniert, zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden mit dem Auftakt. „Es war eine positive Aufbruchstimmung zu spüren, die mich für den Pfarrstrukturprozess sehr zuversichtlich macht. Die Pfarrgemeinden haben sich bisher sehr unterschiedlich mit dem Strukturprozess auseinandergesetzt. Am Ende der Startveranstaltung war klar: ‚Nun sind wir gut gemeinsam unterwegs.‘“ Erlebbar gewesen sei die Zuversicht, das Neue anzugehen, gepaart mit einer gewissen Unsicherheit, wohin der Weg führt. „Ich denke, dass wir bei der Startveranstaltung die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, den vor uns liegenden Weg gemeinsam mutig zu gehen. Damit wir auch für die Zukunft eine gute Basis für lebendige Pfarrgemeinden haben, die im Miteinander das Evangelium Jesu ins Heute übersetzen, ihren Glauben in Gemeinschaft feiern, die Liebe Gottes verkünden und weitertragen und in denen Solidarität spürbar wird“, so Pernsteiners Überzeugung.
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