Sudetendeutsche Landsmannschaft Rohrbach bleibt der Geschichte eng verbunden
ST. OSWALD. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft des Bezirkes Rohrbach nutzte ihre jüngste Jahreshauptversammlung, um Vergangenes zu würdigen und nach vorn zu blicken.
Von zehn ihrer Mitglieder musste sich der Verein im Jahr 2025 verabschieden. Nach dem Totengedenken berichtete Obmann Fritz Bertlwieser über die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Funktionsperiode: 40 Wander- und Bus-Exkursionen im böhmischen Grenzraum, Gottesdienstfeiern in der Kirche von St. Thoma, das Reichenauer Heimattreffen in St. Oswald und die Veröffentlichung von Publikationen zu den Themen 80 Jahre Kriegsende, Vertreibung und Eiserner Vorhang waren einige Höhepunkte im Jahr. Franz Bertlwieser stellte in diesem Rahmen auch sein neues Buch „Böhmerwaldgeschichten“ vor.
Kampf um den Erhalt von Kulturgütern
Jürgen Pachner berichtete über die Wiederaufstellung und Renovierung zahlreicher Wegkreuze und Marterl im Gebiet von Deutsch Reichenau und Hohenfurth, die in der kommunistischen Zeit zerstört worden waren. Diese Arbeiten hatte er zusammen mit Josef Schaubmair und teilweise mit dem inzwischen verstorbenen Willi Eckerstorfer durchgeführt.
Auch die Bertlwieser-Brüder engagierten sich bei einem Projekt der Gemeinde St. Oswald, bei dem entlang des Schwemmkanals mehrere Schautafeln aufgestellt wurden.
Vorstand bestätigt
Bei der Neuwahl wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt: Obmann, Schriftführer und Pressereferent Fritz Bertlwieser, Obmann-Stellvertreter Franz Höppe, Kassier Rudolf Igelsböck sowie die Kassenprüferinnen Ilse Höppe und Esther Brandl.
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