Rotes Kreuz Rohrbach zog beeindruckende Bilanz der Hilfe
BEZIRK ROHRBACH. Die knapp 1.500 Rotkreuz-Mitarbeitenden im Bezirk Rohrbach haben auch im vergangenen Jahr wieder Beeindruckendes geleistet. Allein im Rettungsdienst wurden 178.000 freiwillige Stunden verzeichnet. Der Besuchsdienst konnte seine Betreuungsstunden gar verdoppeln.

Beim Besuchsdienst nehmen sich Freiwillige Zeit für Menschen, die allein leben und sorgen für sozialen Kontakt und Abwechslung. „Dank einer Medienoffensive konnten wir eine separate Besuchsdienstausbildung in Helfenberg organisieren und waren somit in der Lage, wieder mehr Klienten anzunehmen“, freut sich RK-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner. Die Betreuungsstunden der insgesamt 28 Mitarbeitenden in dieser Sparte konnten somit auf knapp 1700 verdoppelt werden.
3,7 Tonnen Lebensmittel verkocht
Rekordverdächtig auch die Bilanz der Feldküche: 3,7 Tonnen Lebensmittel wurden zu mehr als 9.000 Mahlzeiten verarbeitet – viermal so viel wie im Jahr zuvor. Ausschlaggebend dafür waren Großeinsätze wie das Landesjugendlager in Vöcklabruck, der Landessanitätsbewerb am Hochficht oder auch die Schuleröffnung in Rohrbach-Berg. Die Feldküche Rohrbach mit Chefkoch Florian Stockinger und Feldküchenleiter Manuel Brandstötter ist auch Leitfeldküche des Landesverbandes.
Rettungsdienst
Im Rettungsdienst fuhren die freiwilligen und beruflichen Mitarbeitenden gut 30.000 Mal aus, dabei legten sie mehr als 1 Million Kilometer zurück. In Rohrbach wurde der erste Rettungstransportwagen in Betrieb genommen, dazu kamen drei SEW Notfall-Fahrzeuge in Neufelden, St. Veit und Ulrichsberg. Ein weiterer derartiges Fahrzeug ist für Hofkirchen geplant.
Das Rote Kreuz ist ständig auf der Suche nach neuen Freiwilligen. 2025 haben 65 Teilnehmende die Rettungssanitäterausbildung absolviert. Diese wird heuer wieder im Sommer (ab 30. Juni, geblockt) und im Herbst (berufsbegleitend) angeboten.


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