Am Gymnasium Rohrbach standen zwei Tage im Zeichen der psychischen Gesundheit
ROHRBACH-BERG. Zwei Tage lang beschäftigten sich Schüler des Rohrbacher Gymnasiums intensiv mit der psychischen Gesundheit.

Fachleute und Psychotherapeuten des Mental Health Teams hielten interaktive Vorträge für jede Schulstufe. Inhalte waren Mobbing, Körperbild, Handy- und Internetsucht, Angst, Depression oder Suizidalität. Mit dieser Aktion, die vom Rotary Club Rohrbach finanziell unterstützt wurde, sollte das Thema enttabuisiert und die Schüler über Hilfseinrichtungen und Ansprechpersonen informiert werden.
Hilfe ist nah
Ergänzend gab es Veranstaltungen für Eltern und Lehrkräfte vom Obmann des Vereins zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien, Golli Marboe. Die Rückmeldungen aller waren durchwegs positiv: „Der Vortrag war ein wichtiger erster Schritt, psychische Gesundheit in den Vordergrund zu rücken“, hieß es. Und dass der Workshop sehr kreativ, abwechslungsreich und lebhaft gestaltet war. Die Schüler fanden es wertvoll, dass die Vortragenden selbst im Bezirk tätig sind. „Somit konnte gezeigt werden, dass Hilfe ganz nah ist.“ Wunsch der Schüler wäre allerdings „ein bisschen mehr Tiefe“ bei den Vorträgen und „dass in Zukunft in der Schule mehr darauf geachtet wird.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden