St. Martins Mittelschüler machen den Klimawandel zum Projektinhalt
ST. MARTIN. Ein Klimaprojekt an der Mittelschule St. Martin erstreckte sich über mehrere Monate und bot den Schülern viele spannende Lernmomente.

Die jetzigen Schüler der zweiten Klassen haben schon im Schuljahr zuvor mit dem Projekt gestartet und den Kräuterhof Erlinger besucht. Hier erfuhren sie, wie Kräuter angebaut, geerntet und weiterverarbeitet werden und durften auch die Kamele am Hof kennenlernen.
Parallel dazu beschäftigten sich die Klassen intensiv mit dem Thema Klimawandel. Ein Videovortrag des Klimabündnis Oberösterreich vermittelte verständlich, wie sich das Klima verändert und welche Auswirkungen das weltweit hat.
Kräuterbeete angelegt
Davon inspiriert, diskutierten die Schüler über den Klimawandel, sammelten weitere Ideen für ihr Klimaprojekt und beschlossen, gemeinsam ein Hügelbeet und eine Kräuterschnecke anzulegen. Am letzten Tag vor den Semesterferien schritten sie zur Tat: Unterstützt von Schulwart und Gemeindebediensteten bauten die Jugendlichen aus natürlichen Materialien wie Ästen, Erde, Pferdemist, Holzspänen und Humus zwei Beete. Hier sollen später Kräuter und Gemüse wachsen.
Während eine Gruppe am Außenbereich arbeitete, bauten andere Schüler im Werkraum Insektenhotels, verfassten Berichte über den Projekttag oder übernahmen die Finanzdokumentation. Geplant ist außerdem der Bau einer Wurmkiste, in der Kompostwürmer Küchenabfälle in nährstoffreichen Dünger verwandeln. Und die Schüler werden unter Anleitung zweier Kräuterpädagoginnen in der Schulküche verschiedene Produkte aus Kräutern herstellen.
Projektvorstellung in Tschechien
Ende April geht es dann für die beiden Klassen und ihre Lehrkräfte nach Tschechien. Hier werden sie ihre Partnerschule treffen und die Projektarbeiten vorstellen.


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