BBS Rohrbach setzen auf reflektierten KI-Einsatz
ROHRBACH-BERG. Künstliche Intelligenz ist längst auch Teil des Schulalltags. Wenn allerdings das Lernen und Denkprozesse zu stark an Maschinen ausgelagert werden, sind wichtige Kompetenzen in Gefahr. Darauf machte der KI-BBS-Day die Schüler aufmerksam.

Mit dem Aktionstag wollten die Schülervertretung der HAK und HLW gemeinsam mit den Lehrern Markus Silbergasser und Robert Korntner-Haas die BBS-Schüler für die Thematik sensibilisieren. „Unsere Aufgabe als Schule ist es nicht, Künstliche Intelligenz zu verbieten oder zu verdrängen. Im Gegenteil: Wir müssen Schüler befähigen, sie sinnvoll und reflektiert zu nutzen und einen verantwortungsvollen Umgang damit zu entwickeln“, betont Korntner-Haas. Wenn KI beim Lernen falsch eingesetzt wird, sind viele Kompetenzen – wie Problemlösefähigkeit, kritisches Denken, Sprachkompetenz, aber auch Konzentration, Urteilsvermögen, Kreativität – in Gefahr.Beim KI-BBS-Day erarbeiteten die Schüler nach einer Einführung Stundenpläne mit KI-Relevanz, ehe die Keynote von Joscha Falck über defensives und expansives Lernen mit Diskussion den Abschluss bildete. Die BBS Rohrbach setzen auf einen reflektierten Einsatz von KI als Werkzeug, um eigene Gedanken zu überprüfen, zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Denn KI kann vieles – verstehen muss der Mensch aber selbst.


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