Pfarrstrukturreform: Dekanat Rohrbach ist ins Vorbereitungsjahr gestartet
ULRICHSBERG. Mit der Startveranstaltung im Pfarrheim Ulrichsberg hat für das Dekanat Rohrbach die Vorbereitungsphase für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche begonnen.

Zum Dekanat Rohrbach gehören die Pfarren Aigen im Mühlkreis, Arnreit, Haslach an der Mühl, Klaffer am Hochficht, Oepping, Rohrbach, St. Oswald bei Haslach, St. Stefan am Walde, Schwarzenberg am Böhmerwald und Ulrichsberg. Seelsorglich betreut werden diese vor allem vom Stift Schlägl.
Bei der Auftaktveranstaltung informierten sich etwa 110 Vertreter aus allen zehn Pfarren sowie der politischen Gemeinden und Vereine über den zweijährigen Prozess der Pfarrwerdung. Zum Kernteam, das diesen Prozess leitet, gehören Dechant Paulus Manlik (Stift Schlägl, Pfarradministrator Arnreit, Pfarrprovisor Ulrichsberg), Martina Kastler (Dekanatsassistentin, Projektkoordination), Petrus Bayer (Prior Stift Schlägl, Kooperator Ulrichsberg), Florian Bischof (Beauftragter für Jugendarbeit), Anna Bräuer (Leiterin Treffpunkt mensch & arbeit Rohrbach), Matthäus Dorfner (Pfarrgemeinderat Klaffer am Hochficht), Monika Eisner (Pfarrgemeinderats-Obfrau Ulrichsberg), Vitus Glira (Stift Schlägl), Manfred Harringer (Dekanatsobmann der Katholischen Männerbewegung), David Haudum (Stift Schlägl), Gerhard Kobler (Pfarrer Haslach, Pfarrprovisor St. Oswald), Julia Leitner (Pfarrgemeinderätin Haslach an der Mühl), Hannah Siegl (Pastorale Mitarbeiterin Aigen) und Christian Winkler (Pfarrgemeinderats-Obmann Rohrbach). Begleitet wird das Team von Mayella Gabmann und Daniel Neuböck, inhaltliche Beauftragte ist Nicole Leitenmüller.
Wandel im kirchlichen Leben
Dechant Paulus Manlik wies in seinen Begrüßungsworten auf den Wandel des kirchlichen Lebens hin, der „eine neue Sichtweise, ein neues Denken, auch ein neues Handeln“ erfordere. „Die Startveranstaltung ist dazu der erste Impuls eines Prozesses, den wir konsequent Schritt für Schritt gehen werden. Dazu braucht es Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz, vor allem aber das Interesse aller Beteiligten.“ Ziel müsse sein, die Pfarrgemeinden lebendig und nahe bei den Menschen zu halten.
Ein wesentlicher Aspekt der Pfarrstrukturreform ist, dass es auch in Zukunft in Oberösterreich ein flächendeckendes Netz von Pfarren als kirchliche Gemeinschaften geben werde. Dieses Netz werde von Priestern, Diakonen, Seelsorgerinnen und Seelsorgern, hauptamtlich und ehrenamtlich engagierten Gläubigen getragen.
In Themengruppen wurden an diesem Abend Fragen und Unklarheiten, aber auch Positives zum bevorstehenden Prozess diskutiert. Dekanatsassistentin Martina Kastler, die im Dekanat den Prozess koordiniert, zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden mit dem Auftakt. „Es war aus meiner Sicht eine gelungene Veranstaltung, die durch die Mithilfe vieler fleißiger Hände möglich wurde.“








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