Dekanat Sarleinsbach auf dem Weg zur neuen Pfarre
KOLLERSCHLAG: Mit der Startveranstaltung im Pfarrheim Kollerschlag begann für das Dekanat Sarleinsbach die Vorbereitungsphase für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform.

Das Dekanat Sarleinsbach umfasst die elf Pfarren Julbach, Peilstein, Kollerschlag, Sarleinsbach, Oberkappel, Pfarrkirchen, Putzleinsdorf, Lembach, Rannariedl, Hofkirchen und Niederkappel sowie die beiden Exposituren Neustift und Altenhof. Um den zweijährigen Pfarrwerdungsprozess kümmert sich ein Kernteam. Zu diesem gehören Dechant Florian Sonnleitner (Pfarrer in Peilstein, Pfarrprovisor in Julbach, Pfarrkirchen und Hofkirchen, Expositus in Altenhof im Mühlkreis), Franz Lindorfer (Pfarrer in Sarleinsbach und Pfarrprovisor in Putzleinsdorf), Christina Traxler (Pastoralassistentin im Dekanat, Schwerpunktpfarre Kollerschlag), Jutta Schönberger (Pfarrsekretärin Sarleinsbach), Eva Leitner (Pfarrgemeinderatsobfrau Niederkappel), Josef Kehrer (Pfarrgemeinderatsobmann Lembach), Sigrid Altendorfer (Mesnerin Lembach), Severin Falkinger (Beauftragter für Jugendpastoral im Dekanat, Projektverantwortlicher), Hildegard Kagerer (Dekanatsleiterin Kath. Frauenbewegung), Hilda Past (Pfarrgemeinderatsobfrau Oberkappel), Wolfgang Thaller (Pfarrgemeindesratsobmann Kollerschlag), Hans Bauer (Pfarrgemeinderatsobmann Peilstein), Herbert Moser (Pfarrgemeinderatsobmann Neustift) und Karl Gabriel (Pfarrgemeinderat Neustift).
Ehrenamtliche leisten wertvolle Arbeit
Etwa 120 Vertreter aus allen Pfarren waren gekommen, um sich über den Prozess der Pfarrwerdung zu informieren und erste Schritte zum neuen Miteinander zu setzen. In Themengruppen diskutierten die Anwesenden die Chancen und Herausforderungen der neuen Struktur. Positiv hervorgehoben wurden die wertvolle Arbeit des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel und der Caritas sowie das große Engagement vieler Ehrenamtlicher in den Pfarrgemeinden. Gleichzeitig sieht man Handlungsbedarf etwa bei Angeboten zu den Themen Mobbing, Armut, Trauerbegleitung oder der Unterstützung alleinstehender Flüchtlinge. Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche lag auf der Frage, wie junge Familien und Jugendliche noch besser angesprochen werden können.
Dechant Florian Sonnleitner sieht die Neuordnung der Pfarren nicht als Verlust der Eigenständigkeit der einzelnen Pfarrgemeinden, sondern als Chance: „Die neue Pfarre bietet die Chance, Bewährtes und Eigenständiges in den einzelnen Pfarrgemeinden zu erhalten und gleichzeitig neue Angebote zu schaffen.“








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