Revitalisierung der Feldwiese im Grenzgebiet von Julbach und Peilstein

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 17.09.2020 06:37 Uhr

PEILSTEIN/JULBACH. Eine ganz besondere Pflanzaktion ging im Grenzgebiet der Gemeinden Peilstein und Julbach über die Bühne: Der österreichische Naturschutzbund revitalisiert dort die „Feldwiese“.

Zum Auftakt wurden auf der Feldwiese in einer symbolischen Pflanzung die ersten drei Stieleichen gesetzt. Im Spätherbst folgen weitere 300 Bäume, um die naturschutzfachliche Wirkung und Biotopvernetzung zu verstärken.

Lebensraum schaffen

Das Gebiet umfasst eine circa 4.000 Quadratmeter große, momentan recht magere, Waldwiese und einen circa 5.000 Quadratmeter großen Waldgürtel. Durch die naturnahe Waldrandgestaltung soll unter anderem Lebensraum für das Haselhuhn geschaffen werden.

„Schwön“ - einst typisch fürs Mühlviertel

Im Waldrandbereich findet man drei ursprünglich verlandete „Schwön“ (Bewässerungsteiche). Diese ehemaligen Wasserauffangteiche zur Wiesenbewässerung waren einst typisch fürs Mühlviertel. Mittlerweile sind sie aber fast flächendeckend verschwunden. Eine Revitalisierung der drei Teiche wurde vor kurzem durchgeführt. Die „Feldwiese“ wurde vom Naturschutzbund Oberösterreich über seine Naturfreikaufaktion erworben. Betreut wird die Fläche von Mitarbeitern der naturschutzbund-Regionalgruppe Mühlviertel West. Die Wiese wird weiterhin alljährlich gemäht und das Mähgut entfernt, um eine weitere Aushagerung der Fläche zu erreichen. Unterstützt wurde die Pflanzaktion vom Optiker Fielmann.

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