Versorgung auch für chronisch kranke Covid-19-Kontaktpersonen gesichert
BEZIRK ROHRBACH. Die Gesundheitsversorgung der Menschen in Oberösterreich ist den Kliniken der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) ein zentrales Anliegen. Das gilt selbstverständlich auch für die Behandlung von Kontaktpersonen der Kategorie I. Allerdings sind dafür besondere Schutzmaßnahmen nötig.

Hat jemand engen, ungeschützten Kontakt mit einer Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, dann wird sie oder er unter bestimmten Umständen als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft. Es kann natürlich vorkommen, dass Kontaktpersonen der Kategorie I selbst einer ärztlichen Behandlung in einer Klinik bedürfen. Patienten werden dann ersucht, beim Eintreffen im Klinikum umgehend das Personal über den Kontaktstatus zu informieren. Das ermöglicht den Mitarbeitern, sich selbst, aber auch andere Patienten zu schützen und eine ehestmögliche Behandlung der Kontaktperson zu gewährleisten.
Umgehende Information nötig
Natürlich werden auch regelmäßige Behandlungen wie eine Dialyse oder Chemotherapie bei Kontaktpersonen der Kategorie I fortgeführt. In diesen Fällen wird ersucht, umgehend das Klinikum über den Absonderungsbescheid zu informieren. Die Behandlung wird dann unter Einhaltung der zusätzlich notwendigen Schutzmaßnahmen organisiert. Bedauerlicherweise haben in den vergangenen Wochen Kontaktpersonen der Kategorie I Kliniken der Gesundheitsholding aufgesucht und Mitarbeiter deutlich zu spät oder gar nicht über ihren Kontakt-Status informiert. Zum Glück wurde keine dieser Kontaktpersonen positiv getestet und es kam auch dank strenger Sicherheitsvorkehrungen zu keiner Ansteckung von Mitarbeitern oder anderen Patienten.
Fragenkatalog erweitert
Das hat die Oberösterreichische Gesundheitsholding dazu veranlasst, den Fragenkatalog für die Eingangsschleusen an ihren Kliniken auszuweiten. „Wir ersuchen alle Patienten und Besucher unserer Kliniken, die Fragen an den Schleusen weiterhin ernst zu nehmen und wahrheitsgemäß zu beantworten. Denn nur so können wir unsere Mitarbeiter schützen und gleichzeitig die Behandlung aller Patienten, auch von Kontaktpersonen, sicherstellen“, so Franz Harnoncourt, Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖ Gesundheitsholding.


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