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BEZIRK ROHRBACH. Auf großes Interesse stieß der Tips-Bericht von Anfang September über die neue Möglichkeit zur Darmkrebsvorsorge per FIT-Test. Um letzte Unklarheiten auszuräumen, haben die Ärzte Thomas Peinbauer aus Haslach und Andreas Dolecek aus Julbach noch eine gemeinsame Stellungnahme verfasst.

Eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge ist wichtig. (Foto: Grispb - stock.adobe.com)
Eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge ist wichtig. (Foto: Grispb - stock.adobe.com)

Zum Bericht: https://www.tips.at/nachrichten/rohrbach/land-leute/657333-neuartiger-test-nimmt-die-scheu-vor-der-darmkrebs-vorsorge

„Es gilt festzuhalten, dass die Informationen im letzten Artikel sich ausschließlich auf den Dickdarmkrebs bezogen. Wissenschaftlich ist es bewiesen, dass ein staatliches Screeningprogramm die Erkrankung und Sterblichkeit an Dickdarmkrebs reduziert. Nach der Empfehlung des Screeningkomitees des Gesundheitsministeriums wird ein Beginn ab 45 Jahre angeraten. Dabei ist der FIT (neuer Stuhltest auf menschlichen Blutfarbstoff) der Dickdarmspiegelung gleichgesetzt und beide schließen einander nicht aus, sondern sind als Erweiterung der Möglichkeit in der Verhinderung von Dickdarmkrebs zu sehen, aber nur wenn die empfohlenen Intervalle auch verlässlich eingehalten werden. Hier wird für den FIT eine Kontrolle alle zwei Jahre angeraten und die Dickdarmspiegelung alle zehn Jahre. Es kann daher mit dem betreuenden Arzt besprochen werden, welche der Varianten einem zuträglicher ist. Sollte der FIT aber positiv sein, dann ist eine Dickdarmspiegelung anzuschließen. Anzumerken ist, dass Menschen, die an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden oder eine familiäre Häufung von Dickdarmkrebs aufweisen, anders zu bewerten sind.“


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