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BEZIRK ROHRBACH. Eine beinahe unfassbare Niederlagenserie in der LT1 Oberösterreich-Liga ging zu Ende. Nach gleich acht Pleiten in Folge schrieb SU mind.capital St. Martin im Mühlkreis erstmals wieder an. Im Mühlviertler Auswärtsderby gegen Perg gelang ein 1:1-Unentschieden.

Putzleinsdorf (l. Matyas Markytan) überraschte gegen Freistadt. Foto: Pirkes
  1 / 2   Putzleinsdorf (l. Matyas Markytan) überraschte gegen Freistadt. Foto: Pirkes

„Wir holten einen verdienten Punkt, der auch für den Kopf enorm wichtig ist. Wenn man sich die Ergebnisse der Konkurrenz (im Kampf gegen den Abstieg, Anm.) ansieht, war der auch nötig“, bestätigt der sportliche Leiter Christoph Rudlstorfer nach der zweiten Punkteteilung in der Herbstmeisterschaft.

Mitters Nerven hielten

Nach dem bereits neunten Saisontreffer des Machländers Cem Aygün schon in Minute zwölf sah es vorerst lange nach der zehnten Saisonpleite der Gäste aus. Nach einer regelwidrigen Strafraumattacke am kurz zuvor eingewechselten Christoph Mahringer behielt Mario Mitter die Nerven und versenkte den fälligen Strafstoß zum Endstand. Kurz vor Schluss hatte Mahringer noch Pech bei einem Aluminiumtreffer.

Nullnummer in Rohrbach

Vergeblich auf Tore wartete die eher schüttere Fankulisse von rund 150 Augenzeugen beim Duell zwischen UFC Pieno Rohrbach/Berg und Naarn in der Landesliga Ost. Die letzte halbe Stunde mussten die Gastgeber mit einem Mann weniger überstehen. Stefan Berndorfer fiel mit wiederholtem Foulspiel auf und musste vorzeitig zur Körperpflege unter die Dusche.

Putzleinsdorf überraschte

Nur ein voller Erfolg gelang den fünf Rohrbacher Klubs in der letzten Hinrunde der Bezirksliga Nord. Und den schaffte als krasser Außenseiter ausgerechnet Fußball Union Putzleinsdorf gegen die Freistädter „Bierkicker“, denen der bittere 0:2-Umfaller wiederum die „Winterkrone“ kostete.

Für 1:0-Pausenführung fühlte sich Igor Nitransky zuständig, nach dem Treffer von Antonio Coric war die Sache erledigt. Umso erstaunlicher ist der Putzleinsdorfer Sieg, als Freistadt auch nach der letzten Partie des Jahres 2018 als beste Auswärtsmannschaft der Liga dasteht.

Winterkönig trotz Pleite

Trotz einer 1:3-Niederlage im Spitzenspiel bei den Blau-Weißen Jungs zum Herbstmeister kürte sich Union 1947 Lembach. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Mühlviertler ging auf die Kappe von Bernhard Timpner. Mit neun Saisontreffern überwintert der Goalgetter ex-equo mit Freistadts Marin Glasnovic auf dem zweiten Platz der Liga-Schützenliste hinter Samir Mehmeti von den Blau-Weißen Jungs, der es auf zehn herbstliche Tore brachte.

Drei Partien, elf Gegentore

Bei Schlusslicht Hellmonsödt eine bittere 2:4-Pleite einstecken musste Aufsteiger Sportunion Arnreit. Daran änderte auch der 101. Kampfmannschaftstreffer von Patrick Aiglstorfer nichts. Der Mittelfeldmotor versenkte einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:2-Einstand.

Noch schlimmer erwischte es die beiden übrigen Bezirksligisten aus der Region. Nach einer Stunde stand die 0:3-Pleite von Union LSDEnergy Julbach in Steyregg fest. Und die TSU 1960 Hofkirchen zog in Wartberg/Aist gleich mit 0:4 den Kürzeren.


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