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Fußball: Ein geplatzter Titeltraum und zwei stark gefährdete Abstiegskandidaten

Reinhard Spitzer, 01.06.2019 22:10

BEZIRK ROHRBACH. Auch wenn SU mind.capital St. Martin im Mühlkreis die achte Rückrundenniederlage kassierte, lebt für das zweitschwächste Frühjahrsteam die Chance auf den Klassenerhalt in der LT1 OÖ-Liga weiter.

Bestens drauf sind Markus Gahleitner (Mi.) und UFC Rohrbach/Berg. Fotos: Pirkes
  1 / 2   Bestens drauf sind Markus Gahleitner (Mi.) und UFC Rohrbach/Berg. Fotos: Pirkes

Zum bereits sechsten Mal in Serie ohne Punktgewinn blieben die Mühlviertler bei Weißkirchen/Allhaming, das die beste Saison der Klubgeschichte spielt. Beide Treffer kassierte die Mannschaft von Coach Dominik Nimmervoll nach Seitenwechsel.

Wer mit SC Marchtrenk nach unten muss, entscheidet sich dennoch erst am letzten Spieltag. Verliert der Drittletzte Gmunden beim Schlusslicht, reicht St. Martin ein Heimunentschieden gegen Perg zum Halten der Liga. Gewinnen die „Traunseeschwäne“, reicht den Mühlviertlern freilich auch ein voller Erfolg nicht.

Vizemeistertitel möglich

Den Vizemeistertitel nimmt UFC Pieno Rohrbach/Berg in der Landesliga Ost ins Visier. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen St. Ulrich liegen die Mühlviertler als Dritter bei einer um elf schlechteren Tordifferenz nach Punkten gleichauf mit dem Zweiten Viktoria Marchtrenk. Beide Klubs müssen in der 26. und letzten Runde auswärts bestehen. Rohrbach/Berg in Naarn und Marchtrenk bei der Linzer Admira.

Pleiten gegen Nachzügler

Zumindest eine weitere Saison in der Bezirksliga Nord muss Union 1947 Lembach verbringen. Nach der 1:2-Niederlage trotz des Führungstreffers von Jakob Pechmann beim abstiegsgefährdeten SV Steyregg geht sich der Meistertitel für den „Winterkönig“ nicht mehr aus. Einen bitteren Zusatzgeschmack verlieh der Pleite nach Schlusspfiff die rote Karte für Markus Schinkinger wegen Beleidigung.

Bei einem weiteren Abstiegskandidaten ging TSU 1960 Hofkirchen leer aus. In der Nachspielzeit erzielte Patrick Kirchberger das Ottensheimer Goldtor.

Abstiegskampf spitzt sich zu

Vor einer schwierigen Herausforderung im Abstiegskampf in einer außerordentlich ausgeglichenen Liga steht am letzten Spieltag der Drittletzte Union Fußball Putzleinsdorf nach der 2:3-Heimniederlage gegen Königswiesen. Beim Tabellenzweiten SV Freistädter Bier, der bei Meister Blau-Weiße Jungs 0:4 unterging, muss wohl ein Sieg her, um in der Bezirksliga zu bleiben.

Julbacher könnten helfen

Während Schlusslicht Schweinbach als Absteiger feststeht, liefern sich die „Putzis“ Fernduelle mit dem punktegleichen Vorletzten Steyregg (in Julbach) und Ottensheim (in Schweinbach, ein Zähler mehr). Freilich könnte auch bereits ein Unentschieden zum fixen Klassenerhalt reichen und im Fall einer Niederlage ist zumindest der Relegationsplatz möglich. Gut möglich, dass kommenden Samstag vielerorts die Nerven blank liegen.


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