Eigenes Anti-Corona-Zentrum im Bezirk soll impfen, testen und informieren

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 13.01.2021 10:16 Uhr

HASLACH/BEZIRK ROHRBACH. Mit der Forderung nach einem Anti-Corona-Zentrum im Bezirk reagiert SPÖ-Bundesrat Dominik Reisinger auf das „Corona-Chaos des Bundes“.

„Oberösterreich darf sich nicht weiter vom Corona-Chaos des Bundes anstecken lassen. Das immer wieder verspätete Aktivwerden des Landes muss ein Ende haben, damit wir nicht immer nur durch teure Kraftakte Nachteile für die Oberösterreicher verhindern können“, kritisiert der Haslacher Bürgermeister, SPÖ-Bezirksvorsitzender und Bundesrat Dominik Reisinger das bisherige Verhalten der Regierung. Er fordert eine aktivere Corona-Politik seitens Landeshauptmann Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander. Wobei für ihn die Corona-Schutzimpfung „der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie“ ist: Sie rette Menschenleben, schütze Gesundheit, Arbeitsplätze und Wirtschaft.

Niederschwellige Anlaufstelle

„Was es jetzt braucht, ist mindestens ein Anti-Corona-Servicezentrum für unseren Bezirk. Diese sind die direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen. Das schafft Klarheit und sorgt für Sicherheit“, unterstützt Reisinger die Forderung von SPÖ-Vorsitzender Birgit Gerstorfer. Dieses niederschwellige und wohnortnahe Angebot könnte ab dem Wochenende der angekündigten Massentests, also ab dem 22. Jänner, anlaufen: „Das ist eine logistische Herausforderung, aber eine machbare. Mit Unterstützung des Landes ist die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach sicher in der Lage, diese Zentren zu errichten“, ist Reisinger überzeugt.

Auf- und Zusperren kostet mehr

Ihm ist natürlich klar, dass solche Anti-Corona-Servicezentren Geld kosten. „Aber das ewige Auf- und Zusperren aufgrund mangelnder Strategie kostet nicht nur ebenfalls viel Geld, sondern auch Lebensqualität und gefährdet die Gesundheit der Menschen in unserem Land. Geiz ist in dieser Phase der schlechteste Ratgeber. Wir müssen jetzt notwendigen Mittel in die Hand nehmen, um diese Pandemie zu überwinden“, betont der SP-Bundesrat.

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