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HOFKIRCHEN. Weil der Wachstumstrend beim Kinder- und Babymatratzenhersteller Träumeland ungebrochen ist, plant die Familie Nösslböck bereits die nächste Ausbaustufe. Aber auch in die Polsterei wird investiert: Diese bekommt ein komplett neues Zuhause.

  1 / 6   111 Mitarbeiter sind in den beiden Standorten der Familie Nösslböck beschäftigt. Ob des Wachstums werden weitere gesucht. Foto: Träumeland

Ein Investitionspaket von insgesamt sechs Millionen Euro haben Gabi und Hannes Nösslböck geschnürt. Ein Teil davon (nämlich zwei Millionen) geht in die Polsterei, die derzeit im Ortszentrum von Hofkirchen angesiedelt ist. Hier steht eine komplette Übersiedlung an. „Wir bauen das gesamte Geschäft mit Werkstätte, Büros und Schauraum neu auf einem Grundstück direkt neben dem Träumeland“, verrät das Unternehmerpaar. Sie sehen noch viel Potenzial in diesem Bereich, denn neben Polsterungen für verschiedenste Objekte werden vor allem die metallfreien Boxspringbetten stark nachgefragt.

Träumeland wächst weiter

Ungebrochen ist auch die Nachfrage nach Kinder-, Baby- und Jugendmatratzen sowie den weiteren Produkten aus dem Träumeland. „Unsere Marke greift immer besser und wir haben unsere Position als Marktführer in Europa ausbauen können“, freut sich Hannes Nösslböck über ein 20-prozentiges Umsatzplus im Vorjahr. Nicht zuletzt durch die Corona-Krise habe die Produktion in und die Qualität aus Österreich viel Wertigkeit gewonnen. 250.000 Matratzen haben im Vorjahr das Werk in Hofkirchen verlassen und den Weg zu Familien in 30 Ländern gefunden. „Rund 1.000 Eltern entscheiden sich jeden Geschäftstag für eine Träumeland-Matratze“, rechnet Nösslböck vor. Er erhält auch immer wieder neue Anfragen von hochwertigen Möbelherstellern oder auch Kinderwagenherstellern.

Neunte Ausbaustufe

Kein Wunder also, dass der Platz in dem CO2-neutralen Unternehmen schon wieder zu knapp ist. Ab Sommer wird deshalb eine zusätzliche, 3.500 m2 große Halle gebaut. Mit dieser bereits neunten Ausbaustufe seit 2002 wächst das Träumeland auf 14.000 m2 an. Zusätzlich wird in modernste Maschinen investiert.


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