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SARLEINSBACH. Beim ersten österreichweiten Carsharing-Roaming sind die MühlFerdl-Betreiber maßgeblich beteiligt.

  1 / 2   MühlFerdl-Geschäftsführer Johannes Großruck war dabei, als in Velden der Startschuss für das österreichweite Carsharing-Roaming fiel. (Foto: Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Raunig)

Carsharing-Roaming bedeutet, dass man mit der bestehenden MühlFerdl-Mitgliedschaft automatisch Zugriff auf rund 90 weitere Carsharing-Autos in ganz Österreich hat und man alle zu einem einheitlichen Tarif nutzen kann. „Man braucht keine zusätzlichen Verträge oder Mitgliedschaften abschließen, sondern kann unkompliziert über das bestehende Buchungssystem buchen“, beschreibt MühlFerdl-Geschäftsführer Johannes Großruck von der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald, der auch neu gewählter Carsharing-Landessprecher ist.

Interessensverband gegründet

Möglich macht das der neu gegründete Interessensverband „carsharing Österreich“ – ein Zusammenschluss von neun der größten regionalen Carsharing-Betreiber, die über ganz Österreich verteilt rund 90 Carsharing-Standorte mit aktuell über 800 Mitgliedern betreiben. Darunter auch die Flotte der 25 MühlFerdl aus Rohrbach, Freistadt und Urfahr-Umgebung.

Klimabilanz verbessern

„Gerade in Urlaubszeiten lohnt es, sich Gedanken über die Mobilität zu machen: Über 70 Prozent der CO2-Emissionen einer Urlaubsreise entstehen bei der An- und Abreise. Die Wahl der Mobilitätsform ist daher maßgeblich verantwortlich für die Klimabilanz einer Reise“, weiß Großruck. Mit der neuen Initiative will man Carsharing in Österreich für den Nutzer so einfach und einheitlich gestalten, dass man bei der Anreise zum Urlaubsziel oder auch auf Geschäftsreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort nicht auf individuelle Mobilität verzichten muss. Weitere Carsharing-Anbieter und Mobilitätsdienstleister sollen Teil des Zusammenschlusses werden und auch die Integration und Vernetzung mit öffentlichen Fahrplansystemen und Verkehrsverbünden will man vorantreiben.


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