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SPÖ bringt Resolution zur besseren Entlohnung von Gemeindebediensteten ein

Sevim Demir, 18.02.2022 13:00

HASLACH/OÖ. Die SPÖ bringt eine Resolution zur besseren Entlohnung von Gemeindebediensteten ein. Denn es besteht die Gefahr, dass offene Stellen nicht mehr besetzt und somit die erforderlichen Arbeiten nicht mehr erfüllt werden können, macht Bundesrat Bürgermeister Dominik Reisinger auf die Situation aufmerksam.

Bundesrat Bgm. Dominik Reisinger (Foto: SPÖ)
Bundesrat Bgm. Dominik Reisinger (Foto: SPÖ)

„Potenzielle Mitarbeiter, welche grundsätzlich an einer Tätigkeit im Gemeindedienst interessiert und auch fachlich geeignet wären, lehnen Stellenangebote aufgrund der geringen Entlohnung ab“, sagt Dominik Reisinger. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es zunehmend schwierig wird für Gemeinden, geeignete Mitarbeiter, insbesondere im handwerklichen Bereich, zu finden. Der öffentliche Dienst als Arbeitgeber ist im direkten Wettbewerb mit der Privatwirtschaft nicht ausreichend konkurrenzfähig. Mögliche Vorteile, wie Sicherheit des Arbeitsplatzes, Familienfreundlichkeit und Gemeinwohlorientierung, dürfen nicht durch starre Entwicklungs- und Gehaltsmodelle konterkariert werden, schreibt die SPÖ in ihrer Aussendung. Bereits in der Hälfte der Gemeinden wurde die Resolution bereits eingebracht bzw. beschlossen. Die Resolution richten sich an den OÖ. Landtag und beinhaltet die Evaluierung des Oö. Gemeindedienstes und eine gezielte und rechtzeitige Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen, insbesondere die Adaptierung des Gehaltsschemas für die Bediensteten der Oö. Gemeinden und Gemeindeverbände im Sinne einer allgemeinen Anhebung der Gehälter.


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