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ST. MARTIN. Bei der Bio-Fuchs-Verleihung hat auch die Familie Eckerstorfer aus St. Martin abgeräumt: Für ihre Direktvermarktung mit Klima-Mehrwert vergab Bio Austria den zweiten Platz.

v.l.: Bio Austria OÖ-Geschäftsführer Lukas Großbichler, Obmann Johannes Liebl, Bio-Fuchs-Gewinner Ingrid und Martin Eckerstorfer und Bio Austria-Bundesobfrau Gerti Grabmann (Foto: BIO AUSTRIA)

Mit dem Innovationspreis Bio-Fuchs will Bio Austria zukunftsweisende Projekte und Ideen vor den Vorhang holen und Lösungen gegen die voranschreitende Klimakrise aufzeigen. Der zweite Platz geht an Ingrid und Martin Eckerstorfer aus St. Martin: Die Haupt-Standbeine des Bio-Betriebes sind die Direktvermarktung von Bio-Puten, Bio-Rindfleisch und die Aufzucht von Kälbern für Partnerbetriebe in der Region. Am Hof gibt es nicht nur tierische Produkte, sondern auch Bio-Sonnenblumenöl, Bio-Getreide und Bio-Mehle sowie Bio-Erdäpfel.

Kurze Transportwege, umweltfreundliche Verpackung

Ganz im Sinne des Klimaschutzes kommt der kleinstrukturierte und diversifizierte Betrieb ohne weite Transportwege aus und hält die Wertschöpfungskette möglichst in der Region. Die Schlachtung und Zerlegung der Bio-Puten passiert direkt am Betrieb, das Bio-Sonnenblumenöl wird in der Region gepresst. Die Produkte der Familie Eckerstorfer werden weitestgehend ohne bzw. in umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien verkauft. „Zudem nutzen wir verstärkt Social Media und verraten Konsumentinnen und Konsumenten Rezepte zur Verwendung und Verwertung von eher vernachlässigten Teilen von tierischen Produkten. Das Nose-to-tail-Prinzip ist uns ein großes Anliegen, denn es gehört zu einem respektvollen Umgang mit Fleisch einfach dazu“, ergänzt Ingrid Eckerstorfer.

Der Innovationspreis wurde heuer bereits zum 14. Mal vergeben. Diesmal stand der Preis ganz im Zeichen des Klimaschutzes und entsprechender Projekte und Ideen auf den Bio-Höfen.


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