Auf einfachem Weg zur Energiegemeinschaft
ST. MARTIN/HOFKIRCHEN.Gemeinsam die Energiewende vorantreiben, ist das Ziel von Erneuerbaren Energiegemeinschaften. Unter anderem ist eine solche im Umkreis des Umspannwerks Partenstein geplant.

Energiegemeinschaften richten sich an alle, die selbst grünen Strom produzieren bzw. auch ohne eigene Photovoltaik-Anlage regionalen Ökostrom nutzen möchten. Privatkonsumenten werden damit ebenso angesprochen, wie Gemeinden oder Unternehmer.
Im Gebiet vom Umspannwerk Partenstein, das sich über die Gemeinden Herzogsdorf, Kirchberg, Kleinzell, Lembach, Neufelden, Niederwaldkirchen, St. Johann, St. Martin, St. Peter, St. Ulrich und Feldkirchen (Lacken) erstreckt, ist gerade eine EEG der Firma Neoom in der Gründungsphase. Bei einem Informationsabend am 27. Juni in St. Martin verraten Neoom und die KEM Donau-Böhmerwald, wie Energiegemeinschaften funktionieren, welche Vorteile diese bringen (unter anderem Strompreisstabilität und CO2-Reduktion) und wie die Anmeldung funktioniert. Diese ist denkbar einfach, betont Markus Lafer von Neoom: „Wir bieten eine App-Lösung an und es braucht keine spezielle Hardware, keine Anmeldegebühren, keine Vereinsgründung. Unsere One-Stop-Lösung zur Energiegemeinschaft wird mittlerweile extrem gut angenommen.“
Nach St. Martin folgt nur zwei Tage später ein weiterer Infoabend in Hofkirchen zum selben Thema.


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