Wirtschaftsbund informierte Mitglieder über Rot-Weiß-Rot-Karte
BEZIRK. Wie die Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten mittels Rot-Weiß-Rot-Karte funktioniert, darüber hat der Wirtschaftsbund des Bezirkes Rohrbach seine Mitglieder informiert. Seit der jüngsten Novelle ist das noch einfacher.

Der Wirtschaftsbund des Bezirkes hat seine Mitglieder über die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen der Rot-Weiß-Rot-Karte informiert. Als Partner für das Webinar konnte die Business Upper Austria, mit der Leiterin des Projektes „Welcome2Upper Austria“, Evelyn Hetzinger, gewonnen werden. Wie sie erklärte, funktioniert die Beantragung der Karte seit der jüngsten Novelle wirklich einfach. Mit nur wenigen Schritten könnten Fachkräfte aus Drittstaaten beschäftigt werden. Für die Teilnehmer gab es wertvolle Informationen und praktische Tipps.
Wirtschaftsbund- und Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Andreas Höllinger ist überzeugt, dass qualifizierte Zuwanderung ein Teil der Lösung für den herrschenden Arbeitskräftemangel sei. „Die angespannte Situation könnte aufgrund der konjunkturelle Entwicklung aus derzeitiger Sicht in der zweiten Jahreshälfte eine kurze Verschnaufpause erfahren. Mittelfristig ändert das aber nichts am Mangel an erwerbstätigen Personen aufgrund der Demografie“, erklärt Höllinger. Mit Ende Mai betrug die Arbeitslosenquote im Bezirk nur 1,7 Prozent.
Ein Beispiel für eine Rot-Weiß-Rot-Karte ist Johnell Lledo. Er stammt von den Philippinen, ist mit der Karte nach Österreich gekommen und arbeitet im neu eröffneten „Glorious Bastards“-Restaurant am Loxone Campus.
Bei Fragen zur Rot-Weiß-Rot-Karte können sich Unternehmer an den Wirtschaftsbund unter rohrbach@ooewb.at wenden.


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