Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HELFENBERG/WIEN. Inmitten all der prachtvollen Schlösser in Europa sticht Schönbrunn besonders hervor. Hier setzt der Helfenberger Klaus Panholzer als Geschäftsführer ein Erfolgsmodell um, das dem Schloss für das Vorjahr einen Rekordumsatz bescheren wird.

  1 / 2   Klaus Panholzer verwaltet Schloss Schönbrunn und andere Häuser. (Foto: Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / www.stefanjoham.com)

Bewahren und erhalten, aber auch gestalten: Darin sieht Klaus Panholzer seine Aufgabe. Als Geschäftsführer der Schönbrunn Group, der das Schloss Schönbrunn, das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum in der Wiener Hofburg, Schloss Hof und Schloss Niederweiden angehören, will er die Besucher für das imperiale Erbe und die Welt der Habsburger begeistern. Und das gelingt: 17.000 Eintritte zählt an Spitzentagen allein das Schloss Schönbrunn; insgesamt waren es 2023 mehr als vier Millionen Besucher, die die geschichtsträchtigen Häuser in Wien und Niederösterreich entdeckt haben.

Naherholungsgebiet schaffen

Wobei dem Mühlviertler ein Anliegen ist, neben den Gästen aus aller Welt wieder mehr Österreicher anzulocken. „Wir möchten Schönbrunn oder Schloss Hof als Naherholungsgebiete weiterentwickeln. Die Leute sollen öfter kommen und länger am Areal bleiben“, sagt Panholzer. Angebote gibt es reichlich, denn laufend werden neue Geschäftsfelder, neue Produkte und Formate entwickelt, um Kultur zu vermitteln. Neben den klassischen Besichtigungen sind das Konzerte, Märkte, Feste, Kinderprogramme oder Kooperationen mit den Partnern, wie Tierpark oder Bundesgärten. Der Gruppe brachte das im vergangenen Jahr wieder Rekordumsätze. Freilich ist davon Pacht zu zahlen, aber „die erwirtschafteten Erträge stecken wir wieder in unsere Schlösser, um diese zu erhalten und einmalige Erlebnisse bieten zu können“, berichtet Panholzer, der seit 2017 nachdem er 15 Jahre in den USA und Kanada gelebt und unter anderem für Magna gearbeitet hat an der Spitze der Schönbrunn Gruppe steht.

Europa schaut auf Wien

Der 52-Jährige verwaltet nicht nur die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes in Österreich, sondern ist auch Vizepräsident der Vereinigung der Europäischen Schlösser, bei der es um Wissens- und Erfahrungsaustausch geht. „Unser Erfolgsmodell ist extrem populär bei den anderen Mitgliedern“, freut sich der rührige Netzwerker, der zudem seit vier Jahren auch Präsident der Austrian Leading Sights ist. Dieser Verein verschafft den Top-Sehenswürdigkeiten aus allen Bundesländern einen gemeinsamen Auftritt.

Sisi on Tour

Weltweit Beachtung findet auch die größte Elisabeth-Sammlung, die jetzt mit einer eigenen Ausstellung auf Tour geht. „Schon vor Corona gab es Verhandlungen mit China. Derzeit ist die Sisi-Ausstellung in Ungarn zu sehen, auch in Oberösterreich könnte diese in absehbarer Zeit gezeigt werden.“ Er ist überzeugt: Schönbrunn und Sisi seien Marken, die es zu bewahren und zu vermarkten gilt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Hartl Spenglerei baut neu in Aigen-Schlägl

Hartl Spenglerei baut neu in Aigen-Schlägl

AIGEN-SCHLÄGL. Das heimische Handwerksunternehmen Hartl Spenglerei investiert in die Zukunft des Betriebes.

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Paul Strohmaier eröffnet neue Backstube in Altenfelden

Paul Strohmaier eröffnet neue Backstube in Altenfelden

ALTENFELDEN. Bäckermeister Paul Strohmaier heizt seinen großen Holzofen in Altenfelden ein und eröffnet in Freileben eine neue Backstube. ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Ascendor erweitert Geschäftsführung und erwartet Rekordumsatz

Ascendor erweitert Geschäftsführung und erwartet Rekordumsatz

NEUFELDEN. Der Lifttechnik-Hersteller Ascendor mit Sitz in Neufelden ist weiter auf Wachstumskurs: Im 20. Jubiläumsjahr wird das Familienunternehmen ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Leserbrief: Baustellen-Chaos und Schienenersatzverkehr 

Leserbrief: Baustellen-Chaos und Schienenersatzverkehr 

KLEINZELL/PUCHENAU. Die Kleinzellerin Gabriele Linberger ist als Pendlerin eine der Leidtragenden der aktuellen Baustellensituation bei ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Warum der Blick auf den Boden in Zukunft immer wichtiger wird

Warum der Blick auf den Boden in Zukunft immer wichtiger wird

AIGEN-SCHLÄGL. Das heurige herausfordernde Dürrejahr hat den Landwirten deutlich gezeigt, dass der Boden mehr Aufmerksamkeit braucht.

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Für eine gute Zukunft: Leader Donau-Böhmerwald lässt die Menschen zu Wort kommen

Für eine gute Zukunft: Leader Donau-Böhmerwald lässt die Menschen zu Wort kommen

ROHRBACH-BERG/KLEINZELL. Innovation, Regionalität und Gemeinschaft stehen bei der Ortsbildmesse am 13. September in Kleinzell im Mittelpunkt. ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Weitere Beiträge