Rohrbacher Kinder-Reha: Kokon-Gesellschafter müssen Geld zuschießen
ROHRBACH-BERG. Das Kinder-Rehazentrum Kokon in Rohrbach-Berg braucht erneut finanzielle Unterstützung.

Wie die OÖ Nachrichten berichten, geht es um 1,7 Millionen Euro. Die OÖ Gesundheitsholding übernimmt 595.000 Euro, den Rest von 1,1 Millionen stemmt der zweite Gesellschafter, Rehamed mit Sitz in Graz. Es ist bereits das zweite Mal, dass die 2019 eröffnete Einrichtung zusätzliches Geld von den Eigentümern benötigt.
Tagsätze zu niedrig
Der Grund dafür liegt darin, dass die Tagsätze der Sozialversicherung die Behandlungskosten trotz bereits zweimaliger Erhöhung noch immer nicht abdecken. Die Betreiber, die die Tagsätze der Sozialversicherung von sich aus angeboten haben, haben sich bei der Kalkulation an jenen von Erwachsenen-Rehas orientiert. „Wir sehen aber, die Fälle sind schwerer, auch die Eltern brauchen Unterstützung, es braucht mehr Einzeltherapien“, sagen die Gesellschafter gegenüber den OÖN. Eine Evaluierung, deren Ergebnisse für nächstes Jahr erwartet werden, soll realistische Werte aufzeigen. Die SV teilt mit, es gäbe Gespräche über zukünftige Anpassungen. Diese sollen „eine hochwertige Versorgung zu vertretbaren Kosten“ sicherstellen.


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